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| Innerhalb kürzester Zeit war Moskau am Wochenende zugeschneit - und genau so schnell ist der Schnee nun wieder weggetaut (Foto: Ballin/.rufo) | |
Dienstag, 25.11.2008
Wetterkapriolen bereiten Moskauern Kopfschmerzen
Moskau. Das Wetter spielt verrückt in Moskau. Regenschauer, Schneestürme und Sonnenschein wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab. Nun drohen auch noch Magnetstürme den Moskauern Kopfschmerzen zu bereiten.
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Die Wetterkapriolen vom Sonntag werden wohl in die Geschichtsbücher eingehen. Gewaltige Herbststürme haben im gesamten europäischen Teil Russlands gewütet. Zwei Todesopfer gibt es zu beklagen. Eines der Opfer wurde von einem herab fallenden Baum erschlagen, das zweite Opfer vom eigenen Dach begraben.
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In vielen Ortschaften ist der Strom ausgefallen. Insgesamt 350.000 Menschen waren zeitweise ohne Licht. In manchen Gebieten sind die Reparaturen immer noch nicht abgeschlossen.
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Stürme hinterlassen schwere Schäden Auch in Moskau haben die Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 20 Meter pro Sekunde schwere Schäden angerichtet. Knapp 200 Bäume wurden umgekippt, 17 Fahrzeuge und Hunderte von Ampeln, Reklame- und Verkehrsschildern beschädigt. Sieben Menschen wurden durch die Unwetter teilweise schwer verletzt.
Begleitet wurden die Herbststürme durch einen heftigen Temperaturanstieg. Lag die Temperatur am Samstagabend noch beim Gefrierpunkt, so waren es am Sonntagmorgen bereits zehn Grad Plus. Damit wurde der Temperaturrekord von 1923 (+ 9 Grad) für diesen Tag überboten. Gleichzeitig sank das Barometer auf 716 Torr (950 HPa) und damit den niedrigsten Wert in der Geschichte der Wetterbeobachtung überhaupt.
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Belastung für Wetterfühlige Anschließend ging es wieder rauf beim Luftdruck und rapide abwärts mit den Temperaturen. Vor allem für Wetterfühlige waren die vergangenen Tage belastend. Doch Besserung ist kaum in Sicht. Bis Freitag halten sich wohl Schnee und Eis in der Moskauer Region. Dann steigen die Temperaturen wieder auf plus sieben Grad.
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Hinzu kommen schwache Magnetstürme. „In den nächsten zwei Tagen ist die Verstärkung der geomagnetischen Aktivität bis auf ein belastendes Niveau wahrscheinlich“, warnt das Prognosezentrum für Geophysik. Selbst schwache Magnetstürme stören nach Ansicht der Wissenschaftler den gesunden Schlaf und senken die Arbeitsfähigkeit.
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In dem Fall sei es wichtig, den gewöhnlichen Tagesrhythmus beizubehalten und sich nicht zu überarbeiten, empfehlen Ärzte. In diesem Sinne: Wir wünschen eine gesunde Woche!
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