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| Bushs Telefongespräch mit Putin wird als Zeichen der Entspannung gewertet. (Foto: Newsru.com) | |
Donnerstag, 29.03.2007
Bush bietet Putin gründliche Raketen-Gespräche an
Moskau. George Bush hat Wladimir Putin gestern in einem Telefongespräch eine ausführliche Diskussion über den geplanten US-Raketenschutzschild in Osteuropa angeboten. Moskau zeigte sich befriedigt über den Tonwechsel.
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Putin erläuterte Bush nochmals die russischen Vorbehalte gegen die US-Pläne. Bush bot daraufhin an, dass die USA bereit seien, dieses Projekt mit der russischen Seite "detailliert zu besprechen" und Fragen der gemeinsamen Sicherheit zu erörtern.
Das amerikanische Verteidigungsministerium ließ verlauten, dass man offen sei für eine Kooperation. Auch der Austausch von Daten und Technologie sei denkbar, meinte Henry Obering, der Chef des amerikanischen Raketenabwehrsystems.
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USA: Auch der Westen Russlands könnte geschützt werden
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Der Raketenabwehrschild könne durchaus im militärischen Interesse Russlands sein. Neben Frankreich, Italien und Deutschland werde auch Westrussland durch das System abgedeckt. Obering bestritt, dass die geplanten Raketenbasen in Polen gegen Russland eingesetzt werden könnten. Auch russische Raketen könnten damit nicht „erwischt“ werden.
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Außenminister Lawrow zeigt sich zufrieden Der russische Außenminister Sergej Lawrow begrüßte Bushs Angebot: „Ich kann den Vorschlag von Präsident Bush nur unterstützen, nämlich Beratungen abzuhalten und nicht irgendwelche Briefings über die Stationierung von Raketenabwehrsystemen.“ Laut Lawrow könnten breit angelegte Gespräche schon im April beginnen, da der Problemkreis auf dem Russland-Nato-Rat erörtert werden wird.
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Die tschechische Regierung hat angekündigt, direkte Verhandlungen mit den USA über das Raketenabwehrsystem aufzunehmen. Bis im Herbst könnte die Vereinbarung über eine Radarstation bei Prag abgeschlossen sein, und bereits im kommenden Jahr würde das Parlament darüber abstimmen.
(eva-ld/.rufo/. St. Petersburg)
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