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| Ob Hamas-Führer Maschaal nach Moskau kommt und wenn er dort treffen kann, wird gegenwärtig ausgehandelt (foto: newsru.com) | |
Dienstag, 21.02.2006
Kreml hängt Moskau-Besuch der Hamas betont niedrig
St. Petersburg. Die Anfang März in Moskau erwartete Hamas-Delegation wird nicht von Präsident Putin empfangen. Dies sicherte er Israel zu. Die Palästinenser befürchten schon, drittklassig abgefertigt zu werden.
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In einem Briefwechsel mit dem amtierenden israelischen Regierungschef Ehud Olmert sagte Putin zu, er werde sich mit den Führern der radikalen Palästinenser-Organisation bei deren Moskau-Besuch nicht persönlich treffen.
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Auch andere hochrangige russische Politiker würden mit den unter Terror-Generalverdacht stehenden Wahlsiegern aus den Autonomiegebieten nicht zusammentreffen. Wie israelische Medien berichteten, soll Putin allerdings ein Treffen mit „jungen Mitgliedern der Hamas“ angekündigt haben.
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Wie der Auftakt einer perspektivträchtigen russischen Vermittlungsmission in Nahost sieht das jedenfalls nicht aus.
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Hamas wartet noch immer auf konkrete Gesprächstermine
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Bei der Hamas selber wachsen unterdessen die Bedenken, dass Putins zunächst begeistert begrüßte Einladung nach Moskau zu einer Tournee durch Hinterzimmer verkommen könnte. Weniger als zwei Wochen vor dem Besuchstermin sei kein einziger Termin mit der russischen Seite vereinbart, erklärte gegenüber der „Nesawissimaja Gazeta“ ein Vertreter der politischen Führung der Organisation.
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Obwohl die Moskau-Einladung an die Hamas von Putin persönlich gekommen sei, wäre bislang weder ein Treffen mit dem Außenministerium noch mit der Kreml-Verwaltung vereinbart. Allerdings stünde die Hamas weiterhin in engen Konsultationen mit Moskau über das Besuchs-Programm. Man erwarte jetzt aus dem Kreml eine nähere Erläuterung über den Status des Besuches.
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Hamas-Chef in der Türkei vom Außenminister empfangen
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Offen ist auch noch, wer aus der Hjamas-Führungsriege nach Moskau fahren wird. Der politische Führer der Hamas, Chaled Maschaal, wurde nach dem Wahlsieg seiner Bewegung bislang in Ägypten, Katar, dem Sudan, der Türkei und dem Iran empfangen. Im Nato-Staat Türkei traf er dabei mit dem Außenminister zusammen. Israel bezeichnet ihn als Terroristen.
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(ld/.rufo)
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