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| Dmitri Medwedew wollte gerne, konnte sich in Washington aber nicht mit Barack Obama treffen (Foto: vesti) | |
Sonntag, 16.11.2008
Medwedew „zufrieden“ über ersten Schritt der G-20
Washington. Präsident Dmitri Medwedew hat sich nach dem G-20-Gipfel zur Finanzkrise zufrieden über dessen Ergebnisse gezeigt. Es sei zumindest ein erster Schritt zur Reform des Welt-Finanzsystems gemacht worden.
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„Wir haben uns auf eine Erklärung, die Grundprinzipien und die Regeln einigen können“, so Dmitri Medwedew. „Ich kann nicht sagen, dass wir heute ein neues Bretton Woods geschaffen haben, aber in jedem Fall ist ein erster Schritt zur Schaffung eines solchens Systems getan“, sagte Medwedew bei einem Treffen mit dem Außenpolitischen Rat in Washington.
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Treffen mit Obama kommt später, aber "so schnell wie möglich" Geleitet wurde die Sitzung von der Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright, die vom zukünftigen US-Präsidenten Barack Obama zu dessen Vertrauensperson bei dem Gipfel ernannt worden war. Obama selbst war in Chicago geblieben und traf sich deshalb auch – anders als vor dem Gipfel angenommen – nicht mit Medwedew oder anderen Gipfelteilnehmern.
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Der russische Präsident sagte allerdings, dass er sich so schnell wie möglich mit Obama treffen möchte. Er sei zu so einem Treffen ohne jegliche Beschränkungen und Bedingungen bereit.
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Raketen und Georgien sollen keine Hindernisse für neue Partnerschaft sein Gegenwärtig fehlte es in den russisch-amerikanischen Beziehungen trotz ihrer umfangreichen Inhalte am nötigen Vertrauen. „In unseren Kräften liegt es, eine prinzipielle Basis dafür zu schaffen, dass unsere Beziehungen partnerschaftlich werden“, erklärte Medwedew in Hinblick auf den anstehenden Führungswechsel im Weißen Haus.
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Medwedew erklärte auch, dass die angekündigte Stationierung von Kurzstreckenraketen im Gebiet Kaliningrad nur als Antwortmaßnahme vorgesehen sei, wenn die USA den Aufbau ihrer Raketenabwehr in Osteuropa tatsächlich umsetzten.
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Darüberhinaus sprach sie der russische Präsident für eine Wiederaufnahme der kontakte zwischen Russland und der Nato aus, die das Bündnis als Reaktion auf den Krieg in Georgien eingefroren hat.
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„Wir sind natürlich nicht erfreut darüber, dass die Nato ihr Areal an den russischen Grenzen ausweitet. Das schafft bei uns kein Vertrauen. Aber es heißt nicht, dass es keine vollwertigen Beziehungen zwischen Russland und der Nato geben kann“, sagte Medwedew.
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