| Putins sei es gelungen, die soziale Gruppe um sich zu vereinen, auf die seine Politik auch gerichtet ist, sagt Pawlowski. Eine Politik, die sich mit einigen Kernbegriffen umreissen lässt: „Modernisierung“, „Stabilität“, „Wohlstandsmehrung“, „Stärkung der russischen Nation und ihrer Konkurrenzfähigkeit“.
Putins Aufgabe sei es in den nächsten vier Jahren, die alte politische Klasse nicht zu verprellen, sondern weiter zu beteiligen, damit sie nicht zum Träger ausländischen Einflusses werde.
Pawlowski erläutert auch näher, was Putin gemeint hatte, als er in der Wahlnacht davon sprach, dass er bereits seit vier Jahren auf der Suche nach einem Nachfolger sei. Es gehe darum, eine Systemkrise zu vermeiden, wenn Putin nicht mehr zu einer neuen Amtsperiode antreten werde.
Dafür müsse es einen Nachfolger oder eine Gruppe von Menschen geben, die denselben politischen Kurs wie er verfolgen und von den verschiedenen Eliten akzeptiert werden.
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