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| Laut Witali Tschurkin wurden bei einer georgischen Aggression auch die russischen Friedenstruppen gezielt unter Beschuss genommen (Foto: UN) | |
Donnerstag, 14.08.2008
Russischer UN-Botschafter: „Russland verteidigt sich“
New York. Im Informationskrieg zwischen Russland einerseits und den USA und Georgien hat sich Russlands UN-Botschafter mit einem Brief zu Wort gemeldet. Russland habe sich selbst verteidigt, schreibt Witali Tschurkin.
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Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin hat sich mit einem Brief an den Vorsitzenden des Sicherheitsrats gewandt – den Vorsitz hat derzeit Belgien. In dem Schreiben unterstreicht Tschurkin, dass sich Russland mit seinen militärischen Aktionen gegen eine georgische Aggression gewehrt habe.
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Russland habe die russischen Friedenstruppen und die russischen Staatsbürger in dem Gebiet schützen wollen, so Tschurkin laut russischen Medien. „Großangelegte Angriffe auf russische Wehrdienstleistende und auf russische Bürger, die Zahl der Toten als Folge dieser kriegerischen Handlungen, ebenso die Verlautbarungen der politischen und militärischen Führung in Georgien, die aggressive Absichten von georgischer Seite erkennen ließen, bezeugen, dass wir es mit einer ungesetzlichen militärischen Gewaltanwendung gegen Russland zu tun haben“, so Tschurkin in dem Brief.
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„Russland hat angemessen reagiert“ Unter den genannten Bedingungen habe Russland sein Recht zur Selbstverteidigung nutzen müssen, wie es in Paragraph 51 der UN-Charta festgeschrieben sei, fügt Tschurkin hinzu.
Tschurkin erklärt weiter, entgegen den US-amerikanischen und Vorwürfen von einzelnen EU-Politikern habe Russland angemessen auf die Aggression Georgiens geantwortet:
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„Ich versichere Sie, dass die Gewaltanwendung von russischer Seite streng den Ausmaßen des Angriffs entspricht. Sie verfolgt ein einziges Ziel – die russischen Friedenstruppen und die russischen Staatsbürger sollen vor ungesetzmäßigen Handlungen von Seiten Georgiens geschützt werden. Auch zukünftige Angriffe sollen verhindert werden.“
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Keine Angriffe auf zivile Einrichtungen Die russische Armee greife keine Bürger oder zivilen Objekte an. Die russischen Einheiten hätten entsprechende Anweisungen erhalten. Mit diesen Aussagen widerspricht Tschurkin US-amerikanischen Anschuldigungen – die US-Außenministerin Condoleezza Rice hatte behauptet, russische Soldaten würden nicht gegen Plünderer in Südossetien vorgehen.
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Tschurkin verwies noch einmal auf den historischen Ablauf: Am 07. August 2008 habe Georgien den Waffenstillstand gebrochen und Zchinwali angegriffen. Bei den Angriffen seien zahlreiche Gebäude zerstört und nach seinen Informationen rund 1.500 Menschen zu Tode gekommen – der Großteil der Opfer seien russische Staatsbürger gewesen.
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Gezielt sei auch das russische Kontingent der in Südossetien stationierten, internationalen Friedenstruppen angegriffen worden. Es seien Tote zu beklagen.
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Die Friedenstruppen in diesem nordkaukasischen Gebiet bestehen aus russischen, georgischen und ossetischen Soldaten.
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