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Dienstag, 16.11.2004

Tataren müssen Kyrillisch schreiben

Meine Heimat Tatarstan - Vier Schriften für einen Satz (Foto: Buntukow/.rufo)
Moskau. Das russische Verfassungsgericht hat am Dienstag die Teilrepublik Tatarstan angewiesen, eine umstrittene Schriftreform zurückzunehmen. Die Richter entschieden, dass die tatarischen Behörden gegen die Verfassung verstießen, als sie den Übergang von der kyrillischen zur lateinischen Schrift verabschiedeten. Das Urteil beendet einen jahrelangen Streit zwischen der Zentralregierung in Moskau und der Teilrepublik.
Die Abschaffung der kyrillischen Schrift war damit begründet worden, dass sich die mit dem Türkischen verwandte Sprache besser mit lateinischen Buchstaben darstellen ließe. In der Teilrepublik wurde eine Übergangszeit von zehn Jahren vereinbart, innerhalb derer Schulbücher und Straßenschilder ausgewechselt werden sollten.

Die russische Staatsduma hatte daraufhin mit einem Gesetz festgelegt, dass die Völker der russischen Teilrepubliken grundsätzlich die kyrillische Schrift verwenden müssen. Die Maßnahme war nach Ansicht der Duma nötig, die die tatarische Schriftreform die Einheit der Russischen Föderation gefährdet hätte.

Die über sieben Millionen meist muslimischen Tataren bilden nach den Russen die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe. Die jetzt gestoppte Schriftreform wäre die dritte innerhalb von hundert Jahren gewesen. Bis in die 20-er Jahre wurde die tatarische Sprache mit arabischen und dann mit lateinischen Schriftzeichen geschrieben. Ende der 30-er Jahre mussten nahezu alle Völker der Sowjetunion auf Anweisung Stalins zum kyrillischen Alphabet wechseln.

(epd/kp)

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