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| Witali Tschurkin startete gestern eine russische Offensive im UN-Sicherheitsrat. (Foto: Westi) | |
Donnerstag, 13.03.2008
Tschurkin: Unabhängiger Kosovo – irreal, wie „Matrix“
New York/Moskau. Auf der jüngsten Sitzung des UN-Sicherheitsrats hat der ständige Vertreter Russlands Witali Tschurkin die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo als etwas „irreales, ähnlich der ‚Matrix’“ bezeichnet.
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Genau wie die Computer generierte Scheinwelt des gleichnamigen US-Kinofilms, dürfe man die einseitige Erklärung und Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien nicht anerkennen. Dies gelte solange sich die beiden Seiten des Konflikts, Serben und Albaner, nicht einig geworden seien.
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Russische Initiative Zuvor war auf einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats der serbische Außenminister Vuk Jeremic aufgetreten. Er bekräftigte, dass Serbien gegen den Kosovo weder militärische Gewalt noch wirtschaftliche Sanktionen anwenden werde. Jeremic appellierte an die Versammlung, einer Ablösung des UN-Mandats für den Kosovo durch eine EU-Mission abzulehnen.
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Nach dem Vortrag Jeremics verbreitete die russische Delegation den Entwurf einer Erklärung zum Kosovo: „Der Sicherheitsrat bestätigt seine Unterstützung für die Erhaltung der nationalen Souveränität, der territorialen Unversehrtheit und der politischen Unabhängigkeit aller Balkan-Staaten und ihrer international anerkannten Grenzen.
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USA und Großbritannien skeptisch Der Sicherheitsrat bestätigt die Resolution 1244, die Mandate und die Zusammensetzung der Mission im Kosovo, wie sie in dieser Resolution und den folgenden Entschlüssen festgeschrieben sind. Der Sicherheitsrat ist ernsthaft besorgt über die einseitigen Handlungen, die die Situation im Kosovo und in der Region schwieriger gestalten.“
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Vertreter der USA und Großbritanniens äußerten sich skeptisch zu dem Text-Entwurf. Unterstützung erhält der russische Vorstoß unterdessen von China, Indonesien, Vietnam, Südafrika, Panama und Kosta Rica.
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