Montag, 10.02.2003

Murmansk - Russlands Vorposten vor dem Nordpol

Kriegsdenkmal in Murmansk. (Foto: Archiv)
Nicht einmal einhundert Jahre kurz ist die Geschichte von Murmansk, der weltgrößten Stadt, die nördlich des Polarkreises liegt. Während des Krieges spielte der dank des Golfstroms eisfreie Hafen, am Ende eines felsigen Fjordes gelegen, eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der Sowjetunion mit alliierten Hilfslieferungen.
Noch heute ist die Umgebung von Murmansk wichtigster Stützpunkt der Nordmeerflotte.

Mit den Eisbrechern der Murmansker Reederei, starten gut betuchte Touristen heute zu Abenteuerkreuzfahrten zum Nordpol. Der welterste Atomeisbrecher Lenin ist inzwischen außer Dienst genommen und zu einem Museum erklärt worden.


Zentrales Ereignis in der Industrie- und Militärstadt Murmansk sind die alljährlichen Festspiele des Nordens mit Ski-Marathonläufen, Eisbade-Wettbewerben und Rentierrennen.

Von Anfang Dezember bis Mitte Januar herrscht in Murmansk den ganzen Tag über Dunkelheit, die nur von Mond, Sternen und dem faszinierenden Nordlicht erhellt wird.
Von Mitte Mai bis Ende Juli wird es dank Mitternachtssonne nicht mehr dunkel.

(kp/.rufo/07.03)