Mittwoch, 08.01.2003

Pereslawl Salesski – Goldener Ring für Insider

Pereslawl lockt mit seinen zahlreichen Kirchen und Klöstern, aber auch mit landschaftlichen Reizen (Foto: Ballin/.rufo)
Nach Pereslawl Salesski zieht es deutlich weniger Touristen, als nach Susdal oder Rostow Weliki. Dabei hat das Städtchen neben Jahrhunderte alten Kirchen und hübschen Holzhäusern auch eine wunderschöne Landschaft zu bieten.
Der Zusatz Salesski, den die Stadt Pereslawl trägt, bedeutet zu deutsch „hinter den Wäldern“. Wald gibt es in der Gegend reichlich. Die Umgebung von Pereslawl ist heute ein Nationalpark. Mittelpunkt des Parks ist natürlich der Pleschtschejewo-See.
Von Peters erster Flotte ist nur noch dieses Boot übrig geblieben (Foto: Ballin/.rufo)

Peter der Große als Flottenbauer



Dort wo heute die Touristen im Sommer an flachen Sandstränden Hunderte Meter ins Wasser waten, hat vor Jahrhunderten Zar Peter der Große seine erste Flotte gebaut. Ein kleines Flottenmuseum am Seeufer erinnert heute an den Aufenthalt des Zaren in der Stadt. Von Peters erster Flotte ist freilich nur noch ein Boot übrig geblieben.

Aber auch sonst hat Pereslawl geschichtlich einiges zu bieten. So wurde hier Russlands Nationalheiliger Alexander Newski geboren. Die vielen Kirchen und Klöster in der Stadt sind schon mehrere Jahrhunderte alt und auch die vielen Holzhäuschen im Zentrum der Kleinstadt stammen teilweise schon aus dem 18. Jahrhundert.

Museen für Alt und Jung



In zahlreichen kleinen Museen können Reisende die großen und kleinen Geschichten der Stadt auf oft sehr unterhaltsame Weise erfahren. So gibt es bei Pereslawl beispielsweise ein Museum für Teekocher, eins für Dampflokomotiven und eins für Bügeleisen.

Interessant ist auch das „Dom Berendeja“. Berendej ist der Waldzar aus einem russischen Märchen. In dem originell eingerichteten Haus gibt es traditionelle russische Küche zu genießen.

(ab/07./10)