Freitag, 03.01.2003

Wladimir - Fürstenstadt an der Kljasma

Die Entschlafens-Kathedrale in Wladimir ist eine der zahlreichen Sakralbauten der altrussischen Stadt (Foto: Ballin/.rufo)
Die alte Fürstenstadt war im Mittelalter eines der bedeutendsten Zentren Russlands, trat dann aber immer mehr in den Schatten des mächtiger werdenden Moskau. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel.
Von den einst mächtigen Befestigungsanlagen sind heute noch einige Erdwälle und das bekannte Goldene Tor aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Auch viele Kirchen und Klöster aus der Blütezeit der Stadt am Kljasma-Fluss überstanden die anschließende Eroberung durch die Mongolen-Heere.
Anders als das benachbarte Susdal ist Wladimir heute aber auch ein bedeutendes Industrie- und Verwaltungszentrum (mit einem riesigen Traktoren-Werk) und hat zurzeit etwa 350.000 Einwohner.
Östlich von Wladimir steht am Ufer des Flüsschens Nerl eines der Wahrzeichen Russlands: die schlanke weiße Mariä-Schutz-Kirche.

(rUFO/kp)