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Der Schlusspunkt: Rote Karte für Marseilles Keeper Carrasso (foto: newsru)
Der Schlusspunkt: Rote Karte für Marseilles Keeper Carrasso (foto: newsru)

UEFA-Pokal: Zenit steht im Viertelfinale

St. Petersburg. Ein Klassespiel war es nicht, aber das 1:1 gegen Marseille am Donnerstagabend in Petersburg reichte den Zenit-Kickern, um erstmals in der Vereinsgeschichte ins Viertelfinale des UEFA-Cups einzuziehen.

Die erste Halbzeit verlief nach einem heftigen, aber erfolglosen Auftaktsturm der Gäste zum größten Teil in der Defensive und zeitigte nur vereinzelte vollwertige Torchancen. Zenit war nach dem 1:0-Hinrundenerfolg in Marseille darauf bedacht, den Gegner möglichst weit vor dem Strafraum abzubremsen. Olympiques Aufgabe sah ganz ähnlich aus, denn ein Tor der Petersburger hätte bereits eine Vorentscheidung bedeutet.

Schneller Schlagabtausch in der zweiten Halbzeit


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Die zweite Hälfte verlief zunächst ähnlich, aber ab der 68. Minute ging dann die Post ab: Zuerst kam Kershakow in der 69. Minute zum (unerwarteten) Erfolg – streng betrachtet, war der Treffer ein Eigentor von Marseilles Keeper Carrasso, der den wohl etwas glitschigen Ball mit einer unbedachten Handbewegung selbst an den Pfosten und dann ins Tor beförderte.

Genauso überraschend erfolgte nur fünf Minuten später der Gegentreffer. Bei einem Strafstoß stellte Zenits Hüter Malafejew die Mauer so auf, dass er den Flug des von Déhu losgeschickten Balls nicht einsehen konnte und dann hilflos zusehen musste, wie das Leder im Netz landete.

Olympique scheitert an der eigenen Grobheit


Die danach verbleibenden 15 Minuten waren ein Nervenkrieg ohnegleichen, denn ein einziges Tor der Franzosen hätte gereicht, um Zenit aus dem Rennen zu werfen. Wie schon im Hinspiel, griff Olympique zu allerlei gemeinen Tricks auf dem Feld. Und schnitt sich damit, wie bereits Zuhause schon, ins eigene Fleisch.

Kurz vor Schluss, als Marseilles Mannen immer gefährlicher wurden und Malafejews Tor immer näher rückten, gelang Zenit ein weiterer Gegenangriff. Kershakow tauchte ganz allein vor Carrasso auf, und dem blieb nichts anderes übrig, als Zenits Starstürmer grob zu foulen. Carrasso wurde vom Platz gestellt – und weil alle drei Auswechselungen schon ausgereizt waren, musste nun ein Feldspieler in Marseilles Gehäuse.

Im Viertelfinale spielt Zenit gegen Sevilla


Damit war Marseilles Kampfgeist gebrochen. Zenit brachte das Spiel souverän über die letzten Minuten und zieht mit einem Endergebnis von 2:1 ins Viertelfinale des UEFA-Pokals ein. Natürlich herrscht eitel Freude an der Newa, gab es doch niemals zuvor einen derartigen internationalen Erfolg für den Verein.

Ähnlich wie ZSKA Moskau im letzten Jahr kommen die Petersburger aus europäischer Sicht als der große Unbekannte daher. Ob der russische Siegeszug auch in diesem Jahr anhalten wird, liegt nun in den Händen von Sevilla. Diesem Club steht Zenit am 30. März auswärts und am 6. April Zuhause gegenüber.

Sevilla und Zenit sind alte Bekannte. Sie spielten bereits in der letzten UEFA-Cup-Saison gegeneinander. In der damaligen Gruppenphase endete die Begegnung im Petrowski-Stadion mit 1:1. Ohne Zweifel gehört Sevilla, das dieses Jahr bereits gegen Lokomotive in Moskau antreten musste, zu den Favoriten auf die Trophäe. Das Los beschert Zenit also einen sehr ernsten Konkurrenten.

(-sb/.rufo)


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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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