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Szene aus dem Länderspiel Russland - Irland. Am Ende trennten sich beide Gegner 0:0 (Foto: TV)
Szene aus dem Länderspiel Russland - Irland. Am Ende trennten sich beide Gegner 0:0 (Foto: TV)
Mittwoch, 07.09.2011

Nullnummer bei EM-Quali: Russland zittert weiter

Moskau. Trotz drückender Überlegenheit gelingt Russland gegen Irland kein Torerfolg. Russland bleibt nach der Nullnummer im Luschniki auf dem ersten Platz, darf sich aber keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Trainer Dick Advocaat setzt im Spiel gegen die Iren fast auf die gleiche Elf, die sich am Wochenende gegen Mazedonien zu einem mageren 1:0-Sieg mühte. Einzig Igor Denissow wird durch den zuvor noch gesperrten Sergej Ignaschewitsch ersetzt.

Akinfejews Stellvertreter nicht gefordert


Stammtorwart Igor Akinfejew (ZSKA Moskau) steht der Sbornaja weiterhin nicht zur Verfügung. Nach seiner im Ligaspiel gegen Spartak erlittenen schweren Verletzung muss er nach Angaben der behandelnden Ärzte aus Deutschland noch mehrere Monate aussetzen. Ersetzt wird er durch Zenit-Torhüter Wjatscheslaw Malafejew.

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Doch Malafejew bekommt den Ball im Laufe des Spiels kaum zu sehen. Zu sehr schnüren seine Vorderleute die Gäste von der Insel in ihrer eigenen Hälfte ein. Schon nach acht Minuten hätte Andrej Arschawin den Torreigen eröffnen können, doch seinen Schuss von der Strafraumgrenze lenkt Irlands Keeper Shay Given zur Ecke.

Drückende Überlegenheit, aber kein Tor


Auch im weiteren Spielverlauf bleibt Russland drückend überlegend. Das Torschussverhältnis nach dem Spiel steht bei 10:1 für Russland. Das Ergebnis auf der Anzeigetafel ändert sich jedoch bis zum Schluss nicht: 0:0 vor vollen Rängen im Luschniki-Stadion trotz teils bester Chancen.

Die größte Chance vergibt Syrjanow in der 72. Minute, der aus zwei Metern Entfernung direkt den gegnerischen Torhüter anköpft. Mit dem Unentschieden erhöht Russland sein Punktekonto auf 17. Irland bleibt mit 15 Punkten auf Rang zwei.

Schützenhilfe der Armenier


Die Russen müssen ihre Spitzenposition nun am 7. Oktober in der Slowakei verteidigen. Das Heimspiel hat die Sbornaja gegen die Slowaken in Moskau noch mit 0:1 verloren.

Die Slowaken hätten an diesem Spieltag die Führung in der Gruppe B übernehmen können, doch sie sind die Opfer der größten Überraschung des Spieltags geworden. Gegen Armenien kommen die Slowaken böse unter die Räder und verlieren daheim mit 0:4. Mit 14 Punkten rangieren sie derzeit (punktgleich mit Armenien) nur auf Rang vier. Ein Sieg gegen Russland ist für sie nun Pflicht.



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jich 07.09.2011 - 14:32

Gegen Armenien kommen die Slowaken böse unter die Räder und verlieren daheim mit 0:2

0:4 !


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