Wahl auf turkmenisch: 97 Prozent für Berdymuhammedow
Handball: Berliner Füchse überlisten russischen Bären
Russland-Aktuell zur Startseite machen


Donnerstag, 07.02.2008

„Gaz de France“ beteiligt sich womöglich an South Stream

Moskau. Der französische Energiekonzern „Gaz de France“ wird sich möglicherweise an dem russischen Pipeline-Projekt „South Stream“ beteiligen. Das teilte heute ein Sprecher in der Konzernzentrale in Paris mit.

Wider vorhergehenden Zeitungsveröffentlichungen erklärten die Franzosen heute, man wolle die Beteiligung an alternativen Projekten zu „Nabucco“ prüfen. Auch eine mögliche Beteiligung am Projekt „South Stream“ will das „Gaz de France“-Management nicht ausschließen.

Bei Russland-Aktuell
• Russland morgen: South Stream und Tatjana-Tag (24.01.2008)
• Vor der Stichwahl: Gazprom pumpt Geld nach Serbien (23.01.2008)
• Putin in Bulgarien: Nach Nordstrom nun Südstrom (18.01.2008)
• Kein Gas? Frist für Pipline Nabucco erneut verlängert (07.02.2008)
• Ungarn: Gazprom soll Pipeline „Nabucco“ beliefern (06.12.2007)
Die Entscheidung sei gefallen, nachdem das „Nabucco“-Konsortium unter Führung des österreichischen Energiekonzerns OMV die Kandidatur der Franzosen abgelehnt hatte. In Insider-Kreisen wird gemunkelt, die Türkei habe ihr Veto gegen die Beteiligung von „Gaz de France“ eingelegt, weil Frankreichs Parlament den türkischen Völkermord an den Armeniern anerkannt habe.

Europäischer Verbrauch steigt


Das EU-Projekt „Nabucco“ sieht Verlauf der Pipeline-Röhren aus der Kaspi-Region über Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich vor. Mit „Nabucco“ will sich die EU von der Abhängigkeit von russischem Gas lösen. Denn der Gas-Verbrauch in Europa wird in den kommenden Jahren vermutlich weiter ansteigen. Während der Verbrauch in den EU-Ländern 2006 bei 500 Milliarden Kubikmetern lag, könnte er nach Prognosen 2030 bereits bei 800 Milliarden liegen.

Zuletzt waren Zweifel am Gelingen von „Nabucco“ laut geworden. Fachleute bezeichnen die beabsichtigten Lieferbeziehungen etwa mit Turkmenistan als unzuverlässig. Die volle Auslastung der Pipeline sei bis heute noch nicht gesichert.

„South Stream“ ist ein Konkurrenz-Projekt der russischen Regierung und des italienischen Energiekonzerns „Eni“. Die Pipeline soll fast parallel zu „Nabucco“ verlaufen. Durch das Schwarze Meer und über den Balkan soll sie Westeuropa mit Gas versorgen.



Artikel versenden Druckversion

Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.

Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare


Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>



E-Mail (Zur Registrierung. Wird nicht veröffentlich)

Kennwort

Schnelle Neuanmeldung zum Schutz vor Spam
Klicken Sie hier, wenn Sie sich bisher noch nicht für Kommentare registriert haben.




nach oben
Alle Berichte aus dieser Rubrik
Alle Artikel vom Donnerstag, 07.02.2008
Zurück zur Hauptseite








Containerumschlag im Hafen von St. Petersburg: Auf diese Weise importiert Russland vor allem - exportiert werden vorrangig Rohstoffe wie Öl, Gas, Metall und Holz.(Topfoto:Deeg/.rufo)


Mail an die Redaktion schreiben >>>








Die populärsten Artikel der letzten drei Tage


Mail an die Redaktion schreiben >>>



Der Russland-Aktuell
und RIA Nowosti
Wirtschaft-Monitor

13.02.2012Wirtschaftskrise in Griechenland
13.02.2012Goldschürfer von Magadan produzieren um die Hälfte mehr Edelmetall
13.02.2012Russischer Diamanten-Gigant Alrosa steigert Umsatz
13.02.2012Sozial und gerecht: Putin verteilt Wahlgeschenke an alle
13.02.2012GLONASS Navigations- und Ortungsgeräte werden Pflicht
Schnell gefunden
Russland Veranstaltungen und Kultur-Events in D+A+CH

Die Top-Themen
Kopf der Woche
Wahlkampf auf südossetisch: Staatsanwalt wird entlassen
Kommentar
Sozial und gerecht: Putin verteilt Wahlgeschenke an alle
St.Petersburg
Medwedew feuert Petersburger Polizeichef nach Skandal
Thema der Woche
Gemeinsam frieren: Dauer-Eiszeit in Russland und Europa
Moskau
Präsidentenwahl: für Putin 28, für Sjuganow 22 Prozent
Kaliningrad
Moskaus Ex-Bürgermeister macht jetzt Mist in Ostpreußen

Alle Berichte bei Russland-Aktuell ab 2000 finden Sie in unserem Archiv
Weitere Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion (Chefredakteur: Gisbert Mrozek) und mit Quellenangabe www.aktuell.ru
E-mail genügt
www.Russland-Aktuell.ru (www.aktuell.ru) ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.


Basis-Information aus Russland, der Provinz und der GUS auf deutschen Internetseiten:
www.kasachstan.ru, www.russlanddeutsche.ru, www.georgien.ru, www.abchasien.ru, www.ossetien.ru, www.waldikawkas.ru, www.grosny.ru, www.sibirien.ru, www.wolga.ru, www.baikalsee.ru, www.kaukasus.ru, www.sotschi.ru, www.baltikum.ru, www.nowgorod.ru, www.nischni-nowgorod.ru, www.nowosibirsk.ru, www.rubel.ru, www.kultur.ru, www.puschkin.ru, www.wladiwostok.ru, www.sotschi.ru ... und noch einige andere mehr!
Russia-Now - the English short version of Russland-Aktuell








google.com
yahoo.com