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Freitag, 14.09.2012

Kampagne gegen Schweiz mit russischem Oligarchengeld?

Zürich. Die Schweiz wird in EU und USA als Steueroase kritisiert. Derweil lassen sich schweizer Promis ausgerechnet von einem russischen Oligarchen anscheinend einspannen, den Druck zu erhöhen. Mit politisch ziemlich unkorrekten Methoden.
Nach einem interessanten Konzeptpapier zu urteilen, dass uns vorliegt, arbeitet der angesehene Schweizer Unternehmensberater und Lobbyist, Ex-Botschafter der Schweiz in Berlin, Dr.Thomas Borer daran, die internationale Kritik an der Kapitalflucht in die Schweiz zu verstärken, um so dem russischen Aluminium-Magnaten Oleg Deripaska zu helfen, den - Ironie der Geschichte – die Spanischen Justizbehörden selbst in einer Geldwäscheaffäre belangen wollen während die USA ihm seit langem ein Einreisevisum verweigern.

Dr. Borer hatte eine Zeit lang erfolgreich auch als Berater für den russischen Multimilliardär Viktor Wechselberg gearbeitet, dessen europäisches Unternehmenshauptquartier in der Schweiz liegt.

Inzwischen prozessieren auch Wechselberg und Deripaska gegeneinander, aber Borer arbeitet – so lässt sich dem Papier jedenfalls entnehmen - an einer grossangelegten internationale Medien- und PR-Kampagne zum Nutzen Deripaskas.

Der umtriebige Dr.Borer will dabei anscheinend auch seine Verbindungen aus seiner Zeit als Schweizer Botschafter in Berlin einsetzen. Eine der Hauptakteure in seiner Kampagne soll – dem Papier nach zu urteilen – die Mafiajägerin Carla del Ponte werden.

Für die „Coverage“ in den deutschen Medien und der deutschen Politik soll, wenn man dem Papier glauben darf, der münchener Unternehmensberater Marc Tenbücken sorgen. Borer selbst will sich demnach u.a. in regelmässigen Fernsehauftritten als Kämpfer für ein sauberes Image der Schweiz profilieren.

Geplant sind vorbereitende Einzelgespräche mit Journalisten und Politikern, bevor die Kampagne dann einem ersten Höhepunkt zustrebt – einer „Probepressekonferenz“, auf der die angesehenen schweizer Professoren Mark Pieth und Peter Nobel, assistiert von Carla del Ponte, Professor Peter V. Kunz und Nationalrat Daniel Jositsch auftreten sollen.

Akteure der Kampagne sollen u.a. der schweizer Nationalrat Hans Kauffmann und Patrick Odier, Vorsitzender der Schweizer Bankenassoziation, sein. Angesprochen werden sollen auch Internationale Organisationen und Politiker insbesondere in Deutschland und den USA, zumal nach der Kritik Obamas an der Schweiz. So kommt Öl ins Feuer der Kritik am Schweizer Banksystem.

Ziel der Kampagne soll es dem hier dokumentierten Papier nach sein, die schweizer Justizbehörden und die Regierung durch massiven öffentlichen und politischen Druck aus dem In- und Ausland zu zwingen, gegen Geldwäsche in der Schweiz im Allgemeinen und gegen die Bank Hyposwiss im Besonderen vorzugehen.

Die schweizer Bundesstaatsanwaltschaft hatte es abgelehnt, eine Oleg Deripaska-Klage gegen Wladimir Potanin zu behandeln. Es gebe keinen hinreichenden Verdacht, um die Ermittlungen überhaupt aufzunehmen, hatte die Staatsanwaltschaft beschieden und auch eine Beschwerde abgelehnt.

Mit der neuen Kampagne, heisst es in dem Konzeptpapier, das aus dem Hause Borer stammen soll, könnte die Aufmerksamkeit für den „Fall Hyposwiss“ erhöht werden, ohne „OD“ oder „WP“ direkt zu erwähnen. „Wir schlagen eine konzertierte Anstrengung vor, um Geldwäsche in der Schweiz und diesen spezifischen Fall auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen.“

Nachdem in dem Londoner Gerichtsstreit zwischen Boris Beresowski und Roman Abramowitsch unlängst als Grössenordnung der Anwaltskosten für Beresowski 150 Millionen Euro genannt wurden, kann man sich vorstellen, dass die Kosten für die in der Schweiz geplante Kampagne erheblich sein dürften.

Wobei allerdings bisher noch offen ist, wieviele Beteiligten überhaupt den Gesamtplan kennen. Und ob das hier dokumentierte Papier tatsächlich aus dem Hause Dr. Thomas Borer stammt.

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