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| Durch den Rückgang beim Güterverkehr droht ein Personalabbau bei der Bahn (Foto: Packeiser/.rufo) | |
Mittwoch, 12.11.2008
Russische Bahn tritt bei Investitionen auf die Bremse
Moskau. Die russische Eisenbahn AG, RZD, bereitet sich auf die Krise vor. Nach einem deutlichen Rückgang beim Güterverkehr ist das Unternehmen auf Sparkurs. Bis zu 40.000 Mitarbeiter könnten ihren Job verlieren.
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Um 4,4 Prozent ist der Güterverkehr der RZD im Krisenmonat Oktober gesunken. Besonders drastisch fällt der Rückgang bei Eisen (-21,7 Prozent) Zement (-26,7 Prozent) und Schrott (-46,8 Prozent) aus. „In den Sektoren, in denen die Produktion stagniert, haben wir natürlich auch weniger zu befördern“, erklärt Pressesprecher Dmitri Perzew die Situation.
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Deutlicher Rückgang erwartet Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen einen Rückgang von etwa vier Prozent. Das entspricht Mindereinnahmen von knapp einer Mrd. Euro. RZD-Präsident Wladimir Jakunin warnte, dass der Gewinn 2009 mit etwa 460 Mio. Euro nur halb so gut ausfallen werde, wie geplant.
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Dabei rechnet Jakunin noch mit einem Zuwachs von 0,4 Prozent im profitablen Güterverkehr. Pessimisten sagen dagegen einen Rückgang von bis zu sechs Prozent voraus.
Tarifsenkung zur Steigerung des Güterverkehrs ausgeschlossen Eine Senkung der Tarife schließe Jakunin aber als „populistische Maßnahme“ aus, verriet ein RZD-Sprecher Russland-Aktuell. Dies liege zwar in der Entscheidungsgewalt der Tarfibehörde, werde von der RZD derzeit aber auch gar nicht vorgeschlagen. „Eine Senkung der Tarife würde den Kollaps der Bahn bedeuten“, erklärte der Sprecher.
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Schon jetzt ist der IPO der Bahn-Töchter Transcontainer und Refservice der Krise zum Opfer gefallen – ein Minus von knapp 600 Mio. Euro in der Kasse. Der Börsengang beider Unternehmen war für den Herbst geplant und musste nun auf unbestimmte Zeit verschoben werden.
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Personalkürzungen geplant Die logische Folge: Die Bahn muss sparen. Das Investitionsprogramm wurde schon um 1,4 Mrd. Euro zusammengestrichen, zudem sollen weitere 2,3 Mrd. Euro durch „Ausgabenoptimierungen“ eingespart werden.
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Darunter fällt auch die Kürzung von Personal. Bis zu 40.000 Stellen könnten wegfallen, teilte ein Unternehmens-Sprecher vertraulich mit. Das sind etwa drei Prozent der 1,3 Mio. Beschäftigten bei der russischen Eisenbahn.
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