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| Premierministerin Julia Timoschenko und Naftogas-Chef Oleg Dubina bei einer Pressekonferenz zum Gasstreit. | |
Freitag, 09.01.2009
Aktualisiert 09.01.2009 14:12
Russland will Beteiligung bei Gas-Transit-Kontrolle
Brüssel. Moskau besteht auf der Beteiligung russischer Fachleute an der internationalen Beobachtergruppe - Kiew lehnt das ab. Über Nacht soll es nach Auskunft aus dem tschechischen EU-Vorsitz doch eine Einigung gegeben haben.
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Es bleibt aber bisher unklar, wann der Gastransit wieder beginnen kann.
Russland hatte die internationale Transit-Kontrolle zur Vorraussetzung für die Wiederaufnahme der Lieferungen gemacht. Danach werde es nur noch 24 Stunden dauern, bis das Gas aus Russland wieder fließt, erklärte gestern Abend Gazprom-Vize Alexander Medwedew in Moskau.
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„Internationale Kontrolle ohne Russen nicht akzeptabel“ Kontrolle ohne russische Beteiligung sei für Gazprom nicht akzeptabel, sagte Medwedew im Radiosender Echo Moskaus. „Das ist unser Gas und wir müssen wissen, wie es in die Ukraine kommt, dort weitergeleitet wird und dann bei den europäischen Kunden ankommt", erklärte Medwedew.
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Beteiligt sein müssten Gazprom und das russische Energieministerium. Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko habe diesem Verfahren bereits zugestimmt. Es war in Telefongesprächen zwischen Premierminister Wladimir Putin, der ukrainischen Regierungschefin Julia Timoschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgehandelt worden.
Ukraine und EU einigen sich auf Monitoring Gestern hatten die EU-Kommission und die ukrainische Regierung eine Vereinbarung unterschrieben, nachdem die Ukraine und Naftogaz Beobachter der EU zum Monitoring einladen. Das Dokument wurde von dem ukrainischen Vizepremier Nemyra, Naftogas-Chef Dubina und dem EU-Energiekommisar Andris Piebalgs unterschrieben. Piebalgs erklärte dazu, die Ukraine könne als souveräner Staat selbst entscheiden, welche Fachleute sie einlade.
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Über Nacht soll es weitere Telefonate zwischen dem EU-Vorsitzenden, dem tschechischen Regierungschef Mirek Topolanek, Wladimir Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel gegeben haben. Man habe sich auf ein Verfahren geeinigt, hieß es in Prag nach einer Meldung von dpa. Details sind bisher nicht bekannt.
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