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Mittwoch, 24.10.2012

Weltweite Verfolgung des geflohenen Bankers Borodin

An immer mehr Auslandsaktiva von Luschkows geflohenem Hausbankier Andrej Borodin klebt jetzt der Kuckuck (Foto: kommersant.ru)
Moskau. Russlands Ermittlungsbehörden haben in aller Welt Verfahren und Arreste von Konten des unter Betrugsverdachts stehenden ehemaligen Chefs der „Bank Moskwy“, Andrej Borodin initiiert. Vermögen im Wert von 400 Mio. Dollar liegt bereits fest.

Der größte Teil, etwa 360 Mio. Dollar, wurden auf diversen Schweizer Konten ausgemacht. Allerdings haben die Schweizer Behörden selbst ein Ermittlungsverfahren gegen Borodin wegen Geldwäsche eingeleitet, weshalb es schwierig werden dürfte, diese Gelder nach Russland zurückzuholen.

Borodin und seinem ehemaligen Stellvertreter Dmitri Akulinin wird vorgeworfen, im großen Stil Gelder der „Bank Moskwy“ unterschlagen zu haben. Das Geldinstitut galt zu Zeiten des früheren Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow als die Hausbank der Stadtverwaltung.

Der Betrug soll in Form von Kreditvergaben an obskure Unternehmen – darunter auch solche aus dem Firmenimperium cer Luschkow-Gattin Jelena Baturina – erfolgt sein. Die inzwischen von der VTB übernommene Bank beziffert den Gesamtschaden auf 136 Mrd. Rubel (ca. 3,4 Mrd. Euro).

Auf Hinweis der Moskauer Ermittler und Gerichte werden gegenwärtig in aller Welt die Behörden aktiv. Heute wird gemeldet, dass auf den Bahamas gegen Borodin ein Ermittlungsverfahren wegen Geldwäsche eingeleitet worden sei. Gestern war auch in Estland ein Verfahren gegen eine mit Borodin verknüpfte Firma eröffnet worden.

Wie der „Kommersant“ heute berichtet, wurden auch in Belgien. Luxemburg und Liechtenstein Konten des Moskauer Bankers mit Beschlag belegt.

In Lettland klebt der Kuckuck jetzt an zwei Rigaer Wohnungen sowie Grundstücken des Luschkow-Vertrauten.

In Großbritannien lassen die russischen Ermittler inzwischen die Umstände des Erwerbs eines 140 Mio. Pfund teuren Schlosses mit 30.000 Quadratmeter Wohnfläche klären, das Borodin sich angeblich als Luxus-Exil auserkoren hat.

Ein Anwalt Borodins bezeichnet die Verfolgung seines Mandanten als politisch: Borodin war in dem NTW-Film "Anatomie des Protestes-2" als einer der Sponsoren der Proteste gegen Wladimir Putin bezeichnet worden.

Bislang haben die Behörden jener Länder, in denen Borodin-Kapital von Amts wegen eingefroren wurde, in dem aus Moskau angelieferten Belastungsmaterial aber offenbar noch keine Anzeichen dafür gefunden, dass hier die Wirtschaftskriminalität nur vorgeschoben wird.

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