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Freitag, 11.09.2009

Wie entwickeln sich die Realeinkommen in Russland?

Der Krise die Zähne zeigen - mit gutem Personal. Hauptsache, gewusst wie ... (Foto: krisenfeste Scherl-Matroschka)
Moskau. Trotz Krise: Das Gehaltsniveau in Moskau und Petersburg ist teils immer noch höher als im Westen. Die Krise trifft leicht austauschbares Personal. Wichtig ist aber auch, ob der Lohn in Rubel oder Euro gezahlt wird.
In Moskau und zum Teil auch in St. Petersburg hatten die Löhne und Gehälter vor der Krise in bestimmten Bereichen westliches Niveau bereits erreicht, zuweilen auch überschritten. Wirklich gute Vertriebsmanager mit Führungserfahrung „kosten“ jetzt nicht weniger als vor einem Jahr zu Boomzeiten, weiß Personalberater Robert A. Scherl.

Von Gehaltsreduzierungen und geringeren Einstiegsgehältern sei vor allem leicht austauschbares Personal wie Arbeiter, Verwaltungspersonal in der Administration, Sekretärinnen usw. betroffen. Weniger qualifizierte Kräfte sind nun breit auf dem Markt verfügbar geworden, keineswegs jedoch Spezialisten, Führungskräfte und hervorragende Vertriebsleute.

Wichtig für das Realeinkommen ist, in welcher Valuta das Gehalt gezahlt wird


Für Arbeitnehmer, die ihr Gehalt in Rubel (ohne Bindung an eine Fremdwährung) vereinbart haben und bisher von Gehaltskürzungen und Bonusstreichungen verschont geblieben sind, haben sich die Realeinkommen eher geringfügig verändert. Verbilligungen von Mietraum und Dienstleistungen gleichen den Inflationsverlust mitunter aus.

In nicht wenigen, vor allem rein russischen Betrieben haben Gehaltskürzungen (von teilweise bis zu 40 Prozent) in Verbindung mit der Inflation zu einem deutlichen Rückgang der Realeinkommen geführt.

Valutabindung ohne Kursfixierung war aus Arbeitnehmersicht die beste Lösung


Arbeitnehmer hingegen, deren Gehälter ohne Kursfixierung an den Euro-/Dollarkurs gebunden sind, zählen zu den Gewinnern. Sie können sich aufgrund der ca. 20-prozentigen Rubelabwertung innerhalb der vergangenen sechs Monate über eine Erhöhung ihres Realeinkommens von ca. zehn Prozent freuen.

Wer allerdings in seinem Arbeitsvertrag (vor der Krise) eine Kursfixierung festgelegt hat, bekommt nun – zusätzlich zur Inflation – in Rubel weniger ausbezahlt.

Wie viel verdient ein Vertriebsrepräsentant (Expat/russ. Repräsentant), ein Buchhalter bzw. ein Geschäftsführer eines Tochterunternehmens?


Russland ist jedenfalls kein Land zum Sparen, und gute Mitarbeiter haben überall ihren Preis. Generell kann man festhalten, dass gute Führungs- und Vertriebsmitarbeiter auch in Krisenzeiten (bis auf manche Ausnahmen) nicht sonderlich „günstiger“ als noch vor einem Jahr geworden sind.

Für einen russischen Niederlassungsleiter oder Geschäftsführer in Moskau muss man auch heute noch ein monatliches Festgehalt (ohne Boni, Firmenwagen, etc.) ca. 6.000 Euro (+/- 2.000) netto veranschlagen.

Ein guter Area-Sales-Manager oder Vertriebsingenieur darf ohne weiteres mit einem fixen Monatsgehalt (netto; ohne Boni, Firmenwagen, etc.) in Höhe von ca. 3.000 Euro (+/- 1.000) rechnen.

Einen guten Hauptbuchhalter oder Leiter der Finanzabteilung beispielsweise wird man kaum unter 4.000 Euro monatlich netto finden.

Expats bekommen nicht mehr automatisch mehr Gehalt als russische Mitarbeiter


Expats hingegen dürfen aufgrund der veränderten Marktbedingungen nun nicht mehr davon ausgehen, dass sie automatisch ein höheres Gehalt als russische Mitarbeiter erhalten, im Gegenteil.

Mehr-Kosten für Wohnungen oder Heimatflüge sind heute keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern werden als das betrachtet, was sie sind – Mehr-Kosten.

Diese Angaben sind jedoch von vielen Faktoren abhängig, wie Branche, Unternehmensgröße, Umsatz- und Mitarbeiterverantwortung, Arbeitsort, vorherrschende Unternehmensphilosophie und -kultur, und auch davon, wie viel der Arbeitgeber bezahlen will oder bieten kann.

So erhalten z. B. russische Mitarbeiter bei italienischen oder französischen Firmen durchschnittlich rund 50 Prozent weniger Fixgehalt als bei Unternehmen aus dem deutschsprachigen Ausland, dafür jedoch oft einen etwas besseren Bonus, berichtet Robert A.Scherl.

Diese Angaben gelten für sehr gute Mitarbeiter und Manager mit guten Deutsch- und/oder Englischkenntnissen (in Wort und Schrift), mehrjähriger Berufserfahrung bei internationalen Unternehmen aus dem westlichen Ausland, einschließlich Führungserfahrung (bzw. Führungspotential) und einer Reisebereitschaft von mindestens 50 Prozent.

Wie kann man Mitarbeiter außer einem guten Gehalt an sich binden?


Aber nicht alleine das Geld macht glücklich: Oft ist schon die Einhaltung von Absprachen und Zusagen (unter ordentlichen Kaufleuten eigentlich eine Selbstverständlichkeit) ein gutes Mittel der Mitarbeiterbindung.

Leider ist dies auch bei Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum heute noch nicht überall anzutreffen, was russische Mitarbeiter nicht selten zu einem Arbeitsplatzwechsel veranlasst.

Karriere- und Wachstumsperspektiven sind auch für russische Mitarbeiter wichtig


Dem Arbeitnehmer müssen realisierbare Perspektiven im Unternehmen geboten werden. Zielvereinbarungen sollen auf realistischen Annahmen basieren, dass sie für den Mitarbeiter auch erreichbar sind. Für das Top-Management bietet sich eventuell auch eine direkte Beteiligung am Unternehmen an.

Zu nennen sind auch regelmäßige Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten, ebenso Incentive-Maßnahmen bei besonderen Leistungen.

Persönlicher Kontakt ist besonders in Russland immer wichtig


Im russischen Geschäftsleben ist der direkte persönliche Kontakt von eminenter Bedeutung. Eine direkte, offene und regelmäßige Betreuung und Führung der russischen Mitarbeiter auf möglichst allen Ebenen durch eine „echte“ Führungspersönlichkeit aus Deutschland ist in ihrer Wirkung nicht zu unterschätzen.

Zugleich muss die Geschäftsführung vor Ort in Russland hinsichtlich Mitarbeiterführung und Führungsstil stets aus Deutschland kontrolliert werden. Geschieht das nicht in ausreichendem Maße, so ist ein Scheitern vorprogrammiert.

Beim Austausch von Führungskräften ist im Hinblick auf den bestehenden Mitarbeiterkreis behutsam vorzugehen. Niemand bekommt gerne plötzlich jemanden „vor die Nase gesetzt“, insbesondere in Russland, wo das „Kollektiv“ eine nicht unerhebliche Bedeutung hat.

Auch Nationalität bzw. Herkunft der jeweiligen Führungskraft sollten in Osteuropa nicht unterschätzt werden, dies kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.

Die Anstellung eines Russen als Führungskraft für ein deutsches Unternehmen in Polen oder Tschechien ist gründlich zu überdenken! Umgekehrt gilt natürlich dasselbe. Auch für in Russland tätige Gastarbeiter ukrainischer Nationalität wird die Luft in Moskau immer dünner.

Grundsätzlich gilt es, bei Personal- entscheidungen und Mitarbeiter- gesprächen den „gesunden Menschenverstand“ einzuschalten, resümiert Robert A.Scherl.


(marketing/.rufo)

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