Freitag, 20.02.2009

DoS-Attacke: Hacker greifen Russland-Aktuell an

Schlimm, aber nicht unbesiegbar: Mit DoS-Attacken über Botnetze wurden auch schon Konzernserver überflutet. (Foto: rabita.az)
Moskau. Seit Donnerstagabend wird die Internetzeitung Russland-Aktuell und deren Regionalausgaben immer wieder durch Hackerangriffe aus China und aller Welt lahmgelegt. Inzwischen haben unsere Programmierer das Problem im Griff.
Zumindest hofft die Redaktion von Russland-Aktuell, dass weitere Wellen von DoS-Angriffen und sonstigen Einbruchversuchen an den neu aufgestellten "Firewalls" scheitern werden.

Begonnen hatten die Angriffe gestern Abend, nachdem wir ausführlich über eine "Seeschlacht" zwischen russischen Grenzschützern und einem chinesischen Frachter berichtet hatten.

Der aus China stammende Frachter war durch Beschuss versenkt worden. Der Bericht hatte auch im deutschsprachigen Internet erstaunlich grosse Resonanz ausgelöst.

Tatsächlich ging auch ein grosser Teil der DoS-Attacken von chinesischen IP-Adressen aus. Weitere Schlussfolgerungen lassen sich daraus aber bisher nicht ziehen, denn es ist eine durchaus beliebte Hacker-Übung, sich hinter chinesischen (oder russischen) Internet-Nutzern zu verstecken.

Tarnen, täuschen und hacken ...


Jeder Anfänger unter den Hackern lernt es als erstes, seine IP-Adresse zu tarnen. Deutsche treten als Chinesen auf, Chinesen als Franzosen ... Jede ordentliche DoS-Attacke läuft über international verknüpfte Botnetze.

Die neuen Sicherheitsmass-nahmen bei Russland-Aktuell sollten jedenfalls ausreichenden Schutz bieten, so dass die Redaktion wieder in Ruhe arbeiten kann.