Freitag, 14.12.2007

Russischer Medienverband zeichnet Gisbert Mrozek aus

Solotoi Glagol - das Goldene Verb, so heißt die Statue, die für herausragende Berichterstattung über Russland vergeben wird
Moskau. Der russische Medienverband „Media Sojus“ hat den Preis „Goldenes Verb“ für herausragende journalistische Arbeiten über Russland vergeben. Zu den Preisträgern zählen Britta Hilpert (ZDF) und Gisbert Mrozek (rufo).
Den begehrtesten Preis in der Kategorie „Genauer Blick“ bekam Christopher Cheavers von der New York Times. Sein Artikel mit dem Titel „Die Wiedergeburt Tschetscheniens unter der eisernen Hand seines Proteges Russland“ habe sehr genau die Lage in der Kaukasus-Republik erfasst, urteilte die Jury.

Den zweiten Platz in dieser Kategorie bekam die finnische Journalistin Anna-Lena Lauren für ihre genaue Analyse der Kremljugend „Naschi“. Den dritten Platz belegte die Korrespondentin der italienischen Nachrichtenagentur „Ansa“, Beatrice Ottaviano, für eine Serie von Russland-Reportagen.

Auszeichnungen für deutsche Journalisten


Auch deutsche Journalisten wurden geehrt. Britta Hilpert, die Moskauer Studioleiterin des ZDF erhielt ihre Auszeichnung für eine Reportage über den Import japanischer Autos über die Transsib.

Gisbert Mrozek wurde mit einem Spezialpreis für seine Bemühungen bei der Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit von Journalisten ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit auch ausdrücklich seine Arbeit bei Russland-Aktuell.

Alle Preisträger bekamen am Donnerstag neben Diplom und Statue auch einen Gutschein für eine Wolga-Kreuzfahrt. Der Preis wurde von einem der Sponsoren der Veranstaltung gestiftet.

(ab/.rufo/Moskau)