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Die orthodoxen Kirchen kritisierten die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo (Foto: .rufo)
Die orthodoxen Kirchen kritisierten die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo (Foto: .rufo)
Dienstag, 19.02.2008

Orthodoxe Kirchen verurteilen Unabhängigkeit des Kosovo

Belgrad/Moskau. Nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo haben die orthodoxen Kirchen in Serbien und Russland diesen Schritt verurteilt. Der Vatikan mahnt unterdessen zur Mäßigung.

Die Serbische Orthodoxe Kirche kritisierte die einseitige Unabhängigkeitserklärung des Kosovo als „Akt der Gewalt über Recht und Gerechtigkeit“. Die Versammlung der serbischen Bischöfe halte diesen Schritt „für null und nichtig“, heißt es in einer Erklärung des Heiligen Synod.

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Die Abtrennung des Kosovo von Serbien sei die Legitimierung der „osmanischen, Jahrhunderte langen Gewaltherrschaft“ in der Region, rügten die serbischen Bischöfe. Sie riefen Diözesanbischof Artemije von Raszien-Prizren, Priester, Mönche und die serbisch-orthodoxen Christen im Kosovo auf, in ihren Häusern und Heiligen Stätten zu bleiben „in der Hoffnung auf Gottes Gerechtigkeit“.

Verstoß gegen internationales Recht


Wsewolod Tschaplin vom Moskauer Patriarchat nannte das Ereignis einen Verstoß gegen internationales Recht. Die Unverletzlichkeit der Grenzen sei eines der wichtigsten Prinzipien dieses Rechts, sagte der orthodoxe Geistliche.

Zugleich kritisierte Tschaplin auch die internationale Gemeinschaft, die „Gewaltanwendung und politischem Druck nachgegeben“ habe. Damit werde das internationale Recht in seinen Grundfesten erschüttert. „Wenn eine Konfliktpartei Unrecht erfährt und leidet, dann kann der Konflikt nicht als gelöst betrachtet werden“, fügte Tschaplin hinzu.

Vatikan ruft zur Mäßigung auf


Bereits am Sonntag hatte der Vatikan Serben und Kosovo-Albaner nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo zu „Mäßigung“ aufgerufen. Der Heilige Stuhl mahne beide Seiten zu einem „entschiedenen Einsatz, um extremistische Reaktionen und gewalttätige Entgleisungen zu verhindern“, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi.

Von den mehr als 2,5 Millionen Kosovaren sind 93 Prozent Muslime, fünf Prozent serbisch-orthodox und zwei Prozent römisch-katholisch. In ihrer Reaktion auf die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo berief sich die serbisch-orthodoxe Kirche unter anderem auf die UN-Resolution 1244.

In diesem Dokument des UN-Sicherheitsrates von 1999 ist eine weitgehende Autonomie für das Kosovo unter Wahrung der territorialen Integrität Serbiens vorgesehen.

(ab/epd/.rufo)


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