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Mittwoch, 15.03.2006
Milosevic wegen Diagnosefehler der Ärzte gestorben
Moskau. Slobodan Milosevic sei wegen Diagnosefehler der behandelnden Ärzte in Den Haag gestorben. Das erklärt der Leiter der Bakulew-Herzklinik, Dr. Leo Bokerija, nachdem er die Ergebnisse der Autopsie begutachten konnte.
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Bei Milosevic sei nur eine Herzarterie an zwei Stellen betroffen gewesen. Durch einen relativ einfachen chirurgischen Eingriff hätte Milosevic gerettet werden können. Solche Operationen werden mittlerweile in vielen Ländern gemacht und erst Recht in unserer Klinik, erklärte Bokerija laut Ria-Nowosti. Milosevic hätte noch viele Jahre lang leben können.
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Bakerija, der Leiter einer Gruppe von russischen Fachärzten ist, die sich auf Bitten der Milosevic-Angehörigen und mit Unterstützung des russischen Außenministeriums in die Untersuchung der Todesursache einschalten wollen, erklärte, er habe keinen Anlass, den Ärzten in den Niederlanden zu misstrauen. Sie werden uns keine Informationen vorenthalten, sagte Bokerija.
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Allerdings sei Aufklärung nötig, warum von den Richtern des Kriegsverbrechertribunals dem Kranken Milosevic eine qualifizierte Behandlung in Moskau „hartnäckig“ verweigert worden sei. (gim/.rufo)
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