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Samstag, 11.03.2006
Russland Geschichte: Gorbi gewählt, Litauen souverän
Moskau. Am 11.März 1985 wurde Michail Gorbatschow als Generalsekretär des Politbüros des Zentralskomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion gewählt. Der Tag gilt als Geburtstag der Perestroika. Es war wohl kein Zufall, dass genau am 11.März der Oberste Sowjet der Litauischen Sowjetrepublik die Unabhängigkeit Litauens von Moskau erklärte.
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Michail Gorbatschow verkörperte bei seiner Wahl zum Generalsekretär die Hoffnung auf Modernisierung der Sowjetunion. Das Schlagwort seiner ersten großen Kampagne war denn auch „Beschleunigung“ – der Produktion. Später kamen „Glasnost“ (Transparenz) und „Perestroika“ (Umbau) dazu.
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Gemeint war aber auch mit dem Umbau nicht der Abriss der Sowjetunion. Im Kommentar für Russland-Aktuell erklärt Gorbatschow: Auch heute ist die Perestroika aktuell .
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Der Souveränitätserklärung der Litauer war eine dramatische Auseinandersetzung um den Fernsehsender von Wilnius (Wilna) vorausgegangen, der am 13.Januar 1990 von sowjetischen Sondereinheiten besetzt wurde.
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Die Souveränitätserklärung Litauens setzte eine Kettenreaktion in Gang, die zum Abfall der drei baltischen Republiken und Georgiens von Moskau führte – und schließlich im Zusammenbruch des Sowjetsystems endete. (him/.rufo)
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