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Freitag, 27.01.2006
Ermittlungsverfahren gegen Leiter der Panzerschule
Der Skandal um die grausame Misshandlung eines Wehrpflichtigen in Tscheljabinsk weitet sich immer weiter aus. Die Militärstaatsanwaltschaft hat inzwischen zehn Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem auch gegen den Leiter der Panzer-Schule, Generalmajor Alexej Sidorow.
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Ihm wird vorgeworfen, die Quälerei an dem Rekruten vertuscht zu haben.
Verteidigungsminister Sergej Iwanow, der durch den Skandal selbst in die Kritik geriet, ordnete die Entlassung des Institutsleiters an.
Ein Gericht verhängte heute Haftbefehl gegen drei Soldaten, die an der Stunden dauernden Misshandlung des Rekruten beteiligt waren. Ein vierter Verdächtiger blieb auf freien Fuß, weil er zwei kleine Kinder hat.
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Das Verteidigungsministerium erließ inzwischen schärfere Disziplinarstrafen auf die Verschleierung von derartigen Fällen der Gewaltausübung von Soldaten an Kameraden und Untergebenen. (ld/.rufo)
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