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Mittwoch, 21.06.2006
Gas und Flugzeuge: Russland und Italien kooperieren
St. Petersburg. Wladimir Putin hat gestern mit dem italienischen Ministerpräsidenten Roman Prodi eine Öffnung der gegenseitigen Energiemärkte vereinbart. Russische Firmen sollen Zugang zum italienischen Energiemarkt bekommen. Im Gegenzug werden italienische Unternehmen an der Öl- und Gasförderung in Russland beteiligt. Auch beteiligt sich Italien am russischen Regionaljet-Projekt RRJ.
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Gazprom schloss im Rahmen des Prodi-Besuchs in Moskau ein entsprechendes Abkommen mit der italienischen Eni SpA.
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Wie Putin darlegte, gibt es eine analoge Zusammenarbeit bisher nur mit der deutschen BASF. Ansonsten stößt das Vordringen der russischen Gazprom zum westeuropäischen Endverbraucher in der EU oft auf ähnliche Hemmnisse wie die Beteiligung westlicher Unternehmen an Gasförderung und –transport in Russland.
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Darüberhinaus wurde der Einstieg des mehrheitlich staatseigenen italienischen Konzerns Finnmeccanica in das russische Regionalflugzeug-Projekt RRJ (Russian Regional Jet) vereinbart. Die Italiener dürfen 25 Prozent plus eine Aktie von „Grashdanskie Samolety Suchogo“, der Zivilflugzeugsparte von Suchoj, erwerben.
Die italienische Seite wird sich dabei einerseits um den Aufbau einer Vertriebs- und Wartungsstruktur in Europa kümmern. Außerdem wird die Finnmeccanica-Tochter „Alenia Aeronautika“ Spezialisten für moderne Materialien und Zertifikation sowie kaufmännische Berater in das Projekt einbringen.
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(ld/.rufo)
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