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Donnerstag, 22.06.2006
Geschichte Russland: Tag von Gedenken und Trauer
St. Petersburg. Am 22. Juni 1941 begann der Große Vaterländische Krieg. In jener Nacht griff Hitlerdeutschland die Sowjetunion an und entfesselte damit einen Krieg, der in seiner Grausamkeit nicht seinesgleichen kannte.
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Die sowjetischen Truppen waren auf den Angriff nicht vorbereitet und wurden von der technisch überlegenen Wehrmacht förmlich überrollt. Stalin wollte bis zum letzten Moment nicht glauben, dass Hitler den Nichtangriffspakt von 1939 brechen würde. Dabei hatten ihm seine Geheimdienste schon Wochen vorher auf Tag und Stunde genau die Angriffszeit übermittelt.
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Sah es in den ersten Wochen nach einem klassischen „Blitzkrieg“ für die Deutschen aus, wendete sich das Blatt erstmals bereits im Herbst 1941 vor Leningrad und Moskau. Nach der Schlacht um Stalingrad gewann die Rote Armee endgültig die Oberhand.
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Der Krieg, den die Russen in Anlehnung an den Krieg von 1812 gegen Napoleon als „Großen Vaterländischen Krieg“ bezeichnen, endete fast vier Jahre später am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. (sb/.rufo)
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