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Donnerstag, 31.08.2006
Russland hält Sanktionen gegen Iran für voreilig
St. Petersburg. Russlands Verteidigungsminister Sergej Iwanow hat die Verhängung von Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramms als voreilig und nicht angemessen bezeichnet. „Russland setzt sich weiterhin für eine politisch-diplomatische Lösung des Problems ein“, so Iwanow, der auch Vize-Regierungschef ist.
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Auch ein Sprecher des Außenministeriums betonte, dass sich Moskau weiterhin auf allen Gesprächsebenen um eine Lösung bemühen werde. Nach der Antwort Irans auf das heute ablaufende Ultimatum des UN-Sicherheitsrates würden sicher neue Konsultationen nötig.
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Irans Präsident Ahmadinedschad hat bereits zu verstehen gegeben, dass er „keinen Zentimeter“ vom Uran-Anreicherungsprogramm seines Landes abrücken werde.
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Michail Margelow, der Vorsitzende des Außenausschusses des russischen Föderationsrates, sagte, dass ein Absage des Irans an die Aufforderung zur Einstellung seines Atom-Programms „noch nicht die rote Linie“ sei. Die Haltung des Iran würde die internationale Gemeinschaft angesichts der Lage im Nahen Osten in eine schwierige Lage bringen. In Sachen Sanktionen solle man jedoch nichts überstürzen, so Margelow. (ld/.rufo)
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