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Freitag, 07.04.2006
Soldat in Swerdlowsk schlägt Kameraden Schädel ein
Moskau. Gegen einen Soldaten einer Funkereinheit im Ural-Gebiet wurde ein Strafverfahren eingeleitet, weil er einen Kameraden mit einem Metallrohr auf den Kopf schlug, berichtet Interfax. Sein Opfer erlitt schwere Schädelverletzungen und musste operiert werden.
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Der Schlag mit dem Metallrohr hatte einen Bruch an der Schläfe zur Folge. Die Ärzte mussten den Schädel operativ öffnen, um das Leben des Mannes zu retten.
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Die Tat ereignete sich bereits Ende März. Allerdings wurde nicht sofort ein Verfahren aufgenommen. Der Kommandeur der Einheit rief die Mutter des misshandelten Soldaten an und teilte ihr mit, dass ihr Sohn nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert worden sei.
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Der wohl bekannteste Fall von Soldatenmisshandlung ereignete sich in der Neujahrsnacht 2006. Längerdienende Soldaten hatten den Rekruten Sytschow mehrere Stunden lang in unnatürlicher Haltung stehen lassen und misshandelt. Infolgedessen mussten Sytschow beide Beine und Teile der Genitalien amputiert werden. Der 19jährige liegt bis heute im Krankenhaus.
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(ab/.rufo)
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