 |
|
| Claus Hipp im Interview (Foto: ab/.rufo) | |
Dienstag, 28.10.2003
Zehn Jahre Hipp in Russland
Moskau. Vor zehn Jahren kam der Babynahrungs-Produzent Hipp nach Russland. Zusammen mit dem russischen Partner Siwma erarbeitete sich das bayerische Familienunternehmen eine gute Position: Zehn Prozent Marktanteil in einem Markt, der auf etwa 200 Millionen Euro geschätzt wird. Ein Grund zum Feiern, fand Firmenchef Professor Claus Hipp. Zum Jubiläum kam er persönlich nach Moskau. Ob die Möhren und Kartoffeln für sein Unternehmen demnächst von russischen Feldern stammen werden, verriet er allerdings noch nicht.
|
|
„Wir prüfen derzeit sehr intensiv die Möglichkeit, in Russland zu produzieren.“ Auf Dauer sei es logisch, in einem Agrarland wie Russland selbst anzubauen und nicht zu importieren, meinte Claus Hipp. Doch wann das sein werde, konnte er noch nicht sagen. An einem weiteren Wachstum des russischen Markts zweifelt Hipp nicht.
Dass sich der Umsatz noch steigern lässt, glaubt auch der Generaldirektor des Hipp-Generalimporteurs Siwma, Nikolai Nisow. Möglich sei dies durch die Zusammenarbeit mit Hipp, hohe Wachstumsraten der russischen Wirtschaft und auch die seit kurzem wieder steigende Geburtenrate in Russland, teilte er mit.
|
Claus Hipp selbst ist als Präsident des Verbandes der Deutschen Wirtschaft oft in Russland. Ein bisschen Russisch kann er auch. „Das habe ich damals bei einer Exilrussin gelernt“, verriet er russland-aktuell. Anwenden könne er es, wenn er Vorlesungen in Georgien halte, aber auch bei seinen Ausstellungsreisen durch Russland. Denn Claus Hipp, der das Unternehmen seit 1967 leitet, ist auch Hobby-Maler.
(ab/.rufo)
|
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>