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Samstag, 26.10.2002

Geiselbefreiung beendet

Moskau (8:45 MOZ). Die russischen Behörden haben die Geiselbefreiungsaktion für beendet erklärt. Die meisten Geiseln sind befreit, 36 Geiselnehmer getötet, darunter auch deren Anführer Mowsar Barajew. Insgesamt gab es etwa 100 Tote und Verwundete. Es gibt noch keine Auskunft über das Schicksal der deutschen Geiseln. Die Einsatzkommandos hatten keine Verluste. Es sind seit anderthalb Stunden keine Schüsse und Explosionen mehr zu hören. Erste-Hilfe-Fahrzeuge in grosser Zahl fahren vor dem Theater auf. Geiseln werden aus dem Gebäude geführt oder getragen. Die Sprengsätze im Gebäude werden entschärft und geräumt.

Die Geiselbefreiungsaktion begann, als eine grosse Gruppe von Geiseln am Morgen plötzlich versuchte auszubrechen und die Tschetschenen das Feuer auf sie eröffneten.

In der Nacht hatten die Tschetschenen zwei Geiseln erschossen. Sie hatten angedroht, um 6:00 mit einer Serie von Geiselerschiessungen zu beginnen. Einige Schüsse, die aus dem Gebäude zu hören waren, wurden draussen als Beginn der Erschiessung interpretiert.

Die russischen Sicherheitskräfte waren daraufhin gezwungen einzugreifen, sagt der Stellvertretende Innenminister Wladimir Wassiljew. Wir haben nicht nach Plan, sondern der Situation entsprechend gehandelt.

Es gelang den Einsatzkommandos zu verhindern, dass die Tschetschenen die Sprengsätze zünden konnten, die sie überall gelegt hatten oder mit sich trugen.

Einigen Geiselnehmern soll es gelungen sein, sich auf dem weitläufigen Gelände zu verstecken. Wassiljew forderte sie auf, sich zu ergeben, wenn ihnen ihr Leben lieb ist. Zwei Geiselnehmer wurden verhaftet. Einer von ihnen hatte sich unter den Journalisten verstecken wollen.

Unbekannt ist bisher, wieviele Tote es unter den Geiseln gab und was mit den Ausländern oder Kindern dort passierte. Viele der Geiseln, die aus dem Theater gebracht wurden, konnten nicht mehr aus eigener Kraft gehen. Die Geiseln werden zur ärztlichen Versorgung und psychologischen Betreuung in Krankenhäuser gebracht.

Die Einsatzkräfte beginnen abzurücken.

(rUFO/gim)

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