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Irina Chakamada (Foto: newsru.com)
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Freitag, 06.02.2004

Chakamada: Anschlag gegen Putin gerichtet

Irina Chakamada ist Präsidentschaftskandidatin bei den Wahlen im März 2004. russland-aktuell sprach mit ihr über den Terroranschlag und seine Folgen. Das Gespräch führte Alexander Mironow.

russland-aktuell: Ist der Terroranschlag ein Grund, um die Wahlen abzusagen?

Chakamada: Der Terroranschlag ist natürlich kein Grund, um die Wahlen abzusagen, obwohl er eindeutig politischen Charakter trägt. Er ist gegen Putin gerichtet. Der Anschlag sollte beweisen, dass Putin und seine Geheimdienste die Situation im Land nicht unter Kontrolle haben.

russland-aktuell: Gibt es eine Verbindung zu Tschetschenien?

Chakamada: Der Anschlag hat eine direkte Verbindung zur Situation in Tschetschenien. Der Prozess zur Regulierung des Konfliktes, der dort derzeit abläuft, garantiert keineswegs die Sicherheit der Menschen. Und schließlich hat sich eins ein weiteres Mal bestätigt: Ungeachtet dessen, dass die Sicherheitsorgane öffentlich schon lange den Kampf gegen den Terrorismus zu ihrer Hauptaufgabe erklärt haben, ist diese Arbeit ineffektiv . Die Verantwortung dafür trägt die Führung.

russland-aktuell: Müssen nach diesem Anschlag Verhandlungen mit Maschadow geführt werden?

Chakamada: Die Obrigkeit behauptet, dass alle diejenigen, die politische Verhandlungen fordern, entweder Unterstützer oder Rechtfertiger der Terroristen sind. Mehr noch, sie warnt alle anderen, dass diejenigen, die einen anderen Standpunkt vertreten, von Anfang an im Unrecht sind. Dennoch müssen früher oder später Verhandlungen mit Leuten geführt werden, mit denen man keine Verhandlungen führen will. Anders gibt es keinen Schutz vor Terroranschlägen. In Anbetracht dessen, was unser Land bisher durchmachen musste, fällt es schwer auf richtige Entscheidungen zu hoffen. Tschetschenien braucht ein Referendum bei schrittweisem Abzug der Truppen, um dort eine normale Situation zu schaffen.


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