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Dienstag, 07.03.2006
Dänische Helfer in Tschetschenien wieder aktiv
St. Petersburg. Der „Dänische Rat für Flüchtlingshilfe“ hat seine humnitäre Arbeit in Tschetschenien wieder in vollem Umfang aufgenommen. Dies erklärte der Russland-Koordinator der Organisation, die im Rahmen des Karikaturen-Streits von der tschetschenischen Regierung zunächst des Landes verwiesen worden war.
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Die Sicherheitslage sei für die Hilfsorganisation im Vergleich zu früher unverändert, hieß es. Die Organisation erfüllt im Nordkaukasus auch zahlreiche Hilfsprogramme der Vereinten Nationen.
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Die Dänen waren im Rahmen eines Boykott-Aufrufs gegen alles Dänische von dem inzwischen zum Regierungs-Chef in Grosny aufgerückten Ramsan Kadyrow faktisch zu unerwünschten Gästen erklärt worden.
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Formell hatte die Führung in Grosny den „Hausverweis“ mit Sicherheitsbedenken begründet, da durch den Karikaturen-Skandal die Unversehrtheit der dänischen Helfer nicht zu gewährleisten sei.
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Nach einer deutlichen Verwarnung aus dem Kreml für diesen außenpolitischen Alleingang nahm die tschetschenische Regierung das Verbot wieder zurück. (ld/.rufo)
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