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Freitag, 16.06.2006
Putin gegen dritte Amtszeit und für dritte Bewerber
St. Petersburg. Wladimir Putin hat sich erneut den latent aufkommenden Aufforderungen, sich um eine dritte Amtszeit als Präsident zu bemühen, verweigert. In Shanghai sagte er, er sei zwar dankbar dafür, dass ihn gemäß Meinungsumfragen eine Mehrheit weiter auf diesem Posten sehen möchte.
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In Hinblick auf die Verfassung, die nur zwei Amtszeiten in Folge erlaubt, sagte Wladimir Putin: „Man darf nicht von anderen die Einhaltung der Gesetze fordern, wenn man sie selber bricht.“
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Darüber hinaus erklärte Putin, dass sein Nachfolger nicht unbedingt einer der beiden gegenwärtig gehandelten „Kronprinzen“ Dmitri Medwedjew oder Sergej Iwanow werden muss. Es sei wahrscheinlich, dass der Name des zukünftigen Präsidenten gegenwärtig noch gar nicht in der Debatte sei, so Putin.
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Ohnehin sei es das Volk, das diese Frage entscheide: „Die Wahl des Präsidenten garantiert keinen Sieg bei den Wahlen“, sagte der russische Staats-Chef, dessen zweite Amtszeit 2008 endet.
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(ld/.rufo)
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