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Dienstag, 14.02.2006
Registrierung von Ausländern soll einfacher werden
Die russische Ausländerbehörde plant „revolutionäre“ Änderungen in den umständlichen Registrierungsvorschriften. Die für eine Registrierung notwendigen Unterlagen sollen in Kürze per Post an das zuständige Amt geschickt werden. Bis Ende März soll ein entsprechender Gesetzesentwurf in die Duma eingebracht werden.
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Mit den Änderungen solle sowohl den Ausländern als auch den Beamten das Leben erleichtert werden, sagte ein Behörden-Sprecher der „Moscow Times“. Die neuen Regeln sollen landesweit einheitlich gelten. Derzeit handhaben einige russische Regionen, etwa die Hauptstadt Moskau, die Ausländerpolitik besonders resitriktiv.
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Wie zu Sowjetzeiten sind alle ausländischen Staatsbürger, Ukrainer ausgenommen, bis heute verpflichtet, sich innerhalb von drei Tagen nach ihrer Einreise bei der Polizei registrieren zu lassen. In der Regel ist es unmöglich, die dafür erforderlichen Papiere in so kurzer Zeit zusammenzusammeln. Allein in Moskau haben sich hunderte von Firmen darauf spezialisiert, die Registrierungen an Zugereiste zu verkaufen.
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(kp/.rufo)
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