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Dienstag, 14.02.2006
Russland Zitat: Minister gegen Wirtschaftskriminelle
„Statt dort zu sitzen, wo sie hingehören, findet man sie auf den ersten Plätzen der Zeitschrift Forbes“ - mit diesen Worten beschwerte sich Wirtschaftsminister German Gref über einige russische Superreiche. Die Rede war von denen, die von feindlichen und teilweise gewaltsamen Firmenübernahmen profitieren, berichtet die Moskauer Zeitung „Wremja Nowostjej“ heute. Gref schlage Putin jetzt Abhilfe vor.
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Die Zahl der feindlichen Übernahmen gehe in die Tausende. German Gref habe gestern Wladimir Putin ein ganzes Paket von Gesetzesänderungen zum Firmenrecht vorgeschlagen, mit dem das Problem überwunden werden soll.
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„Das ist ein sehr kompliziertes Problem. Es geht um das Zukunftsmodell für den korporativen Teil unserer Wirtschaft. Fehler kommen hier teuer zu stehen“, habe Gref gesagt, berichtet „Wremja Nowostjej“.
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In Russland gebe es nach Angaben des Ministers 40.000 Aktiengesellschaften, von denen aber nur die Aktien von 200 öffentlich gehandelt werden. Nur 40 Aktiengesellschaften machen 98 Prozent des gesamten Kapitalmarktes aus.
(gim/.rufo)
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