|
Montag, 04.12.2006
Sender Echo Moskaus auf Verstrahlung untersucht
Moskau. Der Radiosender Echo Moskaus ist auf Spuren radioaktiver Materialien untersucht worden, nachdem der ehemalige Geheimagent und Litwinenko-Vertraute Andrej Lugowoi in einer Sendung auftrat. Lugowoi behauptet, selbst verstrahlt worden zu sein. In den Redaktionsräumen wurde allerdings keine erhöhte Radioaktivität gemessen.
|
|
Der Auftritt Lugowois fand am 24. November statt. Spuren von Polonium-210, mit dem Lugowoi angeblich verseucht worden sein soll, wurden in der Redaktion nicht gefunden.
|
Unterdessen hat die russische Atombehörde Rosatom bestätigt, dass der einzige Reaktor in Russland, der Polonium herstellte, seine Tätigkeit vor zwei Jahren eingestellt habe. In der vergangenen Woche hatte dies bereits die Internationale Atombehörde mitgeteilt.
|
Dennoch reichten die Vorräte des im inzwischen stillgelegten Reaktor hergestellten Materials aus, um auch weiterhin Polonium herzustellen, bestätigte ein Sprecher von Rosatom der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Monatlich produziere Russland so acht Gramm Polonium, die es an die USA liefere, sagte der Sprecher der Behörde.
(ab/.rufo)
|
|
|
|
Leser-Kommentare zu diesem Artikel (und Kommentare zu Kommentaren): ↓
Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar, nachdem Sie sich hier unten für Kommentare neu registriert haben. Sie können hier oder im Forum (www.forum.aktuell.ru) mitdiskutieren.
Bisher gibt es zu diesem Artikel noch keine Leserkommentare
Überblick aller Leserkommentare zu allen Artikeln >>>