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Donnerstag, 09.03.2006
Süden Russlands droht Hochwasserkatastrophe
Moskau. Nach dem ungewöhnlich harten Winter prognostiziert das russische Katastrophenschutzministerium nun große Überschwemmungen im Süden des Landes. 147 Kreise des Süden Russlands und 850.000 Menschen sind von dem Hochwasser bedroht. 7.000 Quadratkilometer könnten der Prognose zu Folge überschwemmt werden.
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Der Winter war nicht nur ungewöhnlich kalt. Er brachte auch viel Eis und Schnee mit sich. Im Süden Russlands herrschte Anfang Februar tagelang Schneechaos.
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Schmilzt der Schnee nun in den Bergen werden die Gebirgsbäche zu reißenden Strömen. Knapp 700 Ortschaften sind bedroht. Unter dem Hochwasser leidet auch die Trinkwasserqualität.
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25 Objekte mit gefährlichen Chemikalien liegen im Einflussbereich der erwarteten Überschwemmung.
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Von der Katastrophe ist allerdings nicht nur der Süden des Landes betorffen. In der nordwestlichsten Provinz des Landes - Kaliningrad - wurde Trinkwasseralarm gegeben. In den nächsten Tagen bereits wird wegen schmelzenden Eises und Schnees mit einer möglichen Verschmutzung des Trinkwassers gerechnet.
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(ab/.rufo)
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