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| Turkmenbaschis Lebensweisheiten in die Wände eingraviert (Foto: www.turkmenistan.ru) | |
Montag, 25.10.2004
Größte Moschee Mittelasiens eingeweiht
Moskau. In dem Dorf Kiptschak in Turkmenien, dem Geburtsort von Staatschef Saparmurad Nijasow, ist die größte Moschee Zentralasiens eröffnet worden. Der Bau, der 10.000 Gläubigen gleichzeitig Platz bietet, wird von vier 90 Meter hohen Minaretten überragt, berichtete der russische Sendedienst der BBC am Samstag. Schätzungen zufolge soll die von einem französischen Baukonzern errichtete Moschee 100 Millionen US-Dollar gekostet haben.
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In die Wände des Sakralbaus wurden dem Bericht zufolge Auszüge aus dem Koran und den Werken Nijasows eingraviert. Die Zitate sollten zukünftigen Generationen der Turkmenen als Geleitworte dienen, erklärte der Machthaber gegenüber den staatlichen Medien des Landes. Die Moschee soll Teil eines geplanten Gedenkkomplexes werden.
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Saparmurad Nijasow, der zu Sowjetzeiten an der Spitze der turkmenischen KP stand, regiert sein Land seit Anfang der 90-er Jahre wie ein absolutistischer König. Von seinen Untertanen lässt er sich als „Turkmenbaschi“ („Führer der Turkmenen“ verehren. Trotz reicher Gasvorkommen steckt die von der Außenwelt abgeschottete GUS-Republik bis heute in einer tiefen wirtschaftlichen Krise.
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(epd/kp)
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