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Die ISS-Besatzung feiert Weihnachten mit einem Klapp-Tannenbaum
Die ISS-Besatzung feiert Weihnachten mit einem Klapp-Tannenbaum
Freitag, 23.12.2005

Weihnachten auf der Internationalen Raumstation ISS

Moskau. Pünktlich zum Fest bringt ein Progress-M Raumfrachter aus Baikonur 2,5 Tonnen Nachschub auf die ISS. Darunter auch Frischobst, ein Fläschchen Cognac und ein ausklappbarer Weihnachtsbaum und Weihnachtsgeschenke.

Progress-M soll am 23.Dezember um 22:55 Moskauer Zeit an der ISS automatisch andocken. Der 24.Dezember steht für die Besatzung ganz im Zeichen der Stauarbeiten: Von den insgesamt 2,5 Tonnen Nutzfracht muss eine Tonne von Hand auf die ISS gebracht werden.

Traditionell wird auch ein ausklappbarer Miniatur-Weihnachtsbaum angeliefert, obwohl aus den Vorjahren noch die eine oder andere Platz sparende „Jolka“ (russisch für Tanne) im All geblieben sein soll.

Weihnachts-Sendung aus dem All


Neu in diesem Jahr sind die zwei Weihnachtsmann-Mützen, die nicht nur an Bord für Feststimmung sorgen sollen, sondern für eine kosmische PR-Veranstaltung benötigt werden. Im Rahmen einer Funk- und Fernsehsession mit den Bodenstationen sollen Kosmonaut Waleri Tokarew und Astronaut William McArthur entsprechend dekoriert mit dem leibhaftigen Väterchen Frost im Sternenstädtchen bei Moskau reden.

Der russische Weihnachtsmann, Djed Moros, ist sowieso für den Jahreswechsel aus seiner Residenz im nordrussischen Weliki Ustjug
nach Moskau umgezogen. Väterchen Frost, Valeri Tokarew und McArthur sollen bei der Session allen Kindern der Welt zum Neuen Jahr gratulieren.

Geschenke werden zeitversetzt ausgepackt


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• Neuer Weltraumtourist vor dem Start ins All (23.09.2005)
• Kosmonauten, Würmer, Grillen und Mona Lisa im All (17.04.2005)
Für die ISS-Besatzung beginnt also die Weihnachtszeit mit der Ankunft der Geschenke am 23.Dezember – und endet am 13.Januar 2006. McArthur darf seine Geschenke schon nach West-Tradition am 24. auspacken. Valeri Tokarew erst am 31.12., wie in Russland üblich. Das russisch-orthodoxe Weihnachtsfest ist 13 Tage später am 6. bzw. 7.Januar. Das russische Neujahrsfest nach dem Kirchenkalender dementsprechend am 13.Januar.

Unter den Geschenken für die ISS-Besatzung sind essbarer Weihnachtsbaumschmuck aus Schokolade, neue Film-DVDs und Armbanduhren mit Moskau-Symbolik, ein Geschenk des Moskauer Bürgermeisters Juri Luschkow.

Für die weitere Arbeit der ISS wichtiger sind die neuen Messgeräte für die beiden europäisch-russischen „Matroschkas“, dem menschlichen Körper nachgebildete Puppen, die an der Außenhaut der ISS kosmischer Strahlung ausgesetzt sind, um deren Einfluss auf den menschlichen Organismus zu messen. Das Experiment ist wichtig für Langzeitflüge.

(gim/.rufo)


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