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| Humana-Kinderbrei | |
Donnerstag, 13.11.2003
Humana Kindernahrung auch in Russland verboten
Moskau. Auch in Russland ist deutscher Babybrei Marke Humana, Remedi und Baby-Sitter zumindest vorübergehend von den Gesundheitsbehörden aus dem Verkehr gezogen worden. In Israel waren 3 Kinder an der Kost gestorben und etwa 20 zum Teil schwer erkrankt, weil in der koscheren Brei-Version Vitamin B1 fehlte. Sprecher der Moskauer Gesundheitsbehörden sagen, dass die Firmen im April dieses Jahres die Zusammensetzung verändert hätten, ohne die Aufsichtsbehörden zu informieren. Humana war vor Jahren schon einmal aufgefallen, weil gen-manipulierte Lebensmittel eingesetzt worden waren, wie sich Moskauer Mütter erinnern.
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Inzwischen war dieser Skandal aber weitgehend in Vergessenheit geraten. Humana-Brei, der in allen einschlägigen Geschäfts-Regalen angeboten wurde, galt als besonders gut, weil besonders teuer. Möglicherweise hat gerade dieser hohe Preis aber Gesundheitsschäden an russischen Kindern vermindert.
Berichte über Kindererkrankungen wegen Humana-Genuss hat es zumindest in Moskau bisher noch nicht gegeben. Die Entscheidung des Obersten Gesundheitshüters Genadi Onischtschenko ist eher notwendige Prophylaxe.
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Nach einer Blitzumfrage von russland-aktuell fühlen sich Moskauer Mütter bisher auch noch nicht in der freien Wahl der Baby-Nahrung eingeschränkt.
(mig/.rufo)
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