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| Arkadi Wolski ist Chef des russischen Unternehmerverbandes (Foto: Djatschkow/.rufo) | |
Mittwoch, 12.11.2003
Russlands Unternehmerverband ratlos
Moskau. Russlands Unternehmer sind nicht sicher, welche Position sie zur Yukos-Affäre einnehmen sollen. Eigentlich sollte am Freitag soll die achte Sitzung des russischen Industriellen- und Unternehmerverbandes stattfinden. Doch noch sind sich die Mitglieder nicht sicher, ob das überhaupt Sinn hat. Während die einen auf einen Besuch von Präsident Wladimir Putin hoffen, wissen die anderen nicht, was sie ihm sagen sollen.
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Am Donnerstag soll die Führung des Verbandes entscheiden, ob der Kongress ins Wasser fällt. Ein Großteil des Vorstandes um Arkadi Wolski ist der Ansicht, es sei vielleicht nicht die richtige Zeit für eine Tagung. Einzig der Chef des Strommonopolisten RAO EES Anatoli Tschubais will Putin den Yukos-Skandal als Fehler unter die Nase reiben. Die anderen Oligarchen, die sich nicht im Wahlkampf befinden, ziehen es vor zu schweigen.
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Doch die Gelegenheit zu einem direkten Schlagabtausch ist ohnehin gering. Dass der Präsident persönlich auftaucht, ist unwahrscheinlich und so ist die Sitzung vielleicht wirklich überflüssig. Resolutionen aus dem Unternehmerverband stören die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen nicht besonders.
(ab/.rufo)
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