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Symbolischer Händedruck: Vivanco und Tjulin bei der Vetragsübergabe (Foto: ad/.rufo)
Symbolischer Händedruck: Vivanco und Tjulin bei der Vetragsübergabe (Foto: ad/.rufo)
Dienstag, 30.03.2004

Kooperation „Moskau-Berlin“ auch im Studium

Moskau. Freundlich reichen sie sich die Hand – die Prorektoren der Freien Universität Berlin (FU) und des Staatlichen Moskauer Instituts für Internationale Beziehungen (MGIMO). Dr. Wedigo de Vivanco und Prof. Iwan Tjulin unterzeichneten am Montag im Moskauer Berlin-Haus einen Vertrag über den ersten russisch-deutschen Masterstudiengang „Internationale Beziehungen“.

Schon seit Beginn der 90er Jahre besteht zwischen den beiden Universitäten ein Austauschprogramm. Der neue Studiengang geht jedoch weit darüber hinaus. Die zukünftigen Studenten werden ihr Studium und ihren Abschluss sowohl an der FU als auch an der MGIMO machen.

Wie der Studiengang zwischen der MGIMO und der FU allerdings genau aufgebaut ist und welcher Abschluss gemacht werden kann, ist noch nicht klar. „Bis zum Herbst wollen wir alle Details genau klären“, sagte Klaus Segbers, Politologie-Professor am Osteuropainstitut der FU. Trotz dieser Unklarheiten sind die Organisatoren sich einig, dass sich die ersten Studenten spätestens im Herbst 2005 in diesen Studiengang einschreiben sollen.

Die Idee zu diesem Projekt kommt nicht von ungefähr. Im sogenannten Bologna – Protokoll von 1999 wurde die Schaffung einer europäischen Hochschullandschaft vereinbart. Das beinhaltet unter anderem die gegenseitige Anerkennung von Abschlüssen. 1999 unterzeichneten 29 Staaten Europas das Protokoll. 2003 kam auch Russland hinzu.

Langfristig sollen auch andere europäische Universitäten in das Programm der MGIMO und der FU einbezogen werden. „Wir stehen in konkreten Verhandlungen mit der Sorbonne in Paris. Universitäten in Großbritannien und den USA sollen folgen“, erklärte Segbers.

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Neben dem gemeinsamen Masterstudiengang „Internationale Beziehungen“ wurde auch ein Sprachprogramm verabschiedet, dass über den DAAD finanziert wird. „Das ist ein reines Sprachstipendium, das ganz allgemein auf Politikstudenten beider Universitäten ausgerichtet ist“, so Segbers. Die Studenten, die an diesem Programm teilnehmen werden, können sich freuen. Übernommen werden laut Vertrag Visa-, Unterkunft- und Transferkosten. Zudem wird den Studenten ein Taschengeld von monatlich 300 Dollar gewährt.

(ad./rufo)

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