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Michail Saakaschwili auf der Demonstration in Tiflis (Foto: newsru.com)
Michail Saakaschwili auf der Demonstration in Tiflis (Foto: newsru.com)
Dienstag, 11.11.2003

Krise in Georgien spitzt sich zu

Moskau. Nach dem Rückzug der georgischen Armee aus dem Pankisi-Tal, tauchten Gerüchte auf, dass die Panzer Richtung Tiflis und gegen die Demonstranten rollten. Die Regierung bestreitet dies energisch. Dennoch zeigen die Ereignisse der letzten 24 Stunden, dass sich die Situation in Georgien weiter zuspitzt. Der Oppositionsführer Michail Saakaschwili befindet sich seit Montag Abend im Hungerstreik. Dieser werde solange fortgesetzt, bis die Regierung ihre Wahlniederlage eingestehe, teilte Saakaschwili mit.

Schewardnadse zog am Montag die Armeekräfte aus dem Pankisi-Tal zurück. Die dort lange stationierten tschetschenischen Rebellen haben das Tal wegen des Winters schon verlassen. Daraufhin berichtete der Oppositionssender Rustawi-2, dass die Panzer zum Schutz des Präsidentenpalastes ausrückten. Derzeit schützen Sicherheitskräfte die Präsidial-Kanzlei.

Am Montag hatte es noch Hoffnung gegeben, dass die Verhandlungen zwischen Schewardnadse und der Opposition zu einem guten Ergebnis führen. Doch sie endeten ergebnislos. Nationalistenführer Saakaschwili hatte von Schewardnadse die Annulierung der Wahlergebnisse gefordert.

Als sich Schewardnadse mit dem Hinweis darauf, dass dies allein die Zentrale Wahlkommission könne, weigerte, verlies Saakaschwili das Treffen und kündigte eine Verstärkung der Proteste an. Er forderte die Bürger zum zivilen Ungehorsam auf und verkündete, selbst in einen unbefristeten Hungerstreik zu treten. Dem Hungerstreik schlossen sich weitere Oppositionelle an.

Bei Russland-Aktuell
• Schewardnadses Stuhl wackelt (10.11.03)
• Sieben Euro Rente für Schewardnadse (6.11.03)
• Unklare Verhältnisse nach Wahlen in Georgien (3.11.03)
Die Demonstrationen in der Hauptstadt lassen nicht nach. Auch am Dienstag waren wieder mehrere Hundert Menschen auf der Straße, um die Annulierung der Wahlen und den Rücktritt Schewardnadses zu fordern. In mehreren Ortschaften der Kaukasusrepublik sperrten Demonstranten Eisenbahnverbindungen. Innenminister Koba Nartschemaschwili hatte in so einem Fall die Anwendung von Gewalt angekündigt. Bisher hat die Armee allerdings noch nicht eingegriffen.

(ab/.rufo)

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