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Donnerstag, 27.04.2006
Ein Toter bei Straßenblockade in Dagestan
St. Petersburg. Bei Unruhen im bergigen Süden Dagestans ist gestern ein Mann erschossen worden. Etwa 800 unzufriedene Einheimische blockierten die Hauptstraße durch das Gebiet. Bei der Räumung fielen Schüsse. 63 Demonstranten wurden festgenommen. Putin-Vertreter Dmitri Kosak bemüht sich nun um Deeskalation.
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Die Proteste in dem Kreis-Zentrum Usuchtschaj galten vor allem dem Verwaltungs-Chef des Landkreises, der sich nach Meinung der Demonstranten über Gebühr bereichert, schreibt heute die „Iswestija“. Nachdem die Kreisbehörde am Vortag eine Kundgebung in der Siedlung verbot, blockierten die Unzufriedenen am nächsten Tag die Straße durch das Tal des Samur-Flusses im Grenzgebiet zu Aserbaidschan.
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Die Behörden behaupteten, bei der Auflösung der Demonstration nur Tränengas und Gummigeschosse eingesetzt zu haben. Dennoch kam ein 35 Jahre alter Mann dabei zu Tode. Vier Demonstranten und zwölf Polizisten wurden verletzt.
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Heute berät der Präsidenten-Statthalter für Südrussland, Dmitri Kosak, gemeinsam mit dem dagestanischen Präsidenten Muchu Alijew sowie Vertretern der Protestierer und der örtlichen Behörden über eine Entspannung des Konfliktes. (ld/.rufo)
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