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Donnerstag, 01.03.2007
Kaliningrad: Späte Fröste gefährden Ernte
Kaliningrad. Wegen des extrem späten Kälteeinbruchs mit derzeitigen Nachtfrösten bis zu minus 20 Grad droht der Landwirtschaft im Kaliningrader Gebiet in diesem Jahr eine Missernte.
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In der milden Witterung des bisherigen Winters seien auf vielen Feldern die Kulturen bereits soweit aufgelaufen, dass sie die derzeitigen Minusgrade nicht überstehen, heißt es aus dem Agrarministerium der Regionalregierung. Verheerend wirke sich die fehlende (schützende) Schneedecke aus. Die ersten Betriebe gehen offenbar bereits von Totalverlusten aus.
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Aktuelle Felduntersuchungen des Botanischen Fakultät der Kant-Universität belegen auch an vielen Laubbäumen und Sträuchern starke Frostschäden, da die ausgetriebenen Knospen erfroren. Besonders betroffen ist der für die alt-ostpreußische Kulturlandschaft typische Flieder.
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Aktuelle Wetterprognosen des Meteorologischen Dienstes sagen auch für die nächsten Tage Winterwetter voraus. Möglicherweise ziehe sich der Frost bis Anfang April hin. Die russischen Wetterregeln haben freilich auch für die derzeitigen Klima-Kapriolen ein Sprichwort parat: "Hattest du im Januar den März, dann erwarte im März den Januar." (tp/.rufo)
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