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| Doping: Die Biathlonistin Olga Pylewa soll ihren zweiten Platz nicht mit fairen Mitteln errungen haben (foto: newsru.com) | |
Donnerstag, 16.02.2006
Doping: Russin verliert Olympia-Silbermedaille
St. Petersburg. Der erste „harte“ Doping-Fall der Winterspiele betrifft eine russische Athletin: Bei Olga Pylewa, Silbermedaillen-Gewinnerin im Biathlon, ergab der Doping-Test nach dem Wettbewerb eine positiven Befund.
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Das offiziell noch nicht bekannt gegebene Prüfergebnis wurde gegenüber der russischen Sportagentur „Wes sport“ von zwei russischen Delegationsmitgliedern bestätigt.
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Nach den Antidoping-Regeln des IOC verliert die Russin damit ihre Medaille und handelt sich eine zweijährige Start-Sperre ein.
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Silber für Russland verloren, Bronze zum Trost gewonnen
Allerdings kostet der Skandal Russland nicht nur eine Medaille, sondern bringt dem Team auch eine ein: Durch die nachträgliche Disqualifikation von Pylewa wird die viertplatzierte Albina Achatowa auf den Platz der Bronzemedaillen-Gewinnerin nachrücken.
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Silber erhält jetzt die Deutsche Martina Glagow. Die Goldmedaille in dem Wettbewerb hatte mit Swetlana Ischmuratowa ebenfalls eine Russin gewonnen.
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(ld/.rufo)
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