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| Höher als Jelena Issinbajewa springt keine Frau der Welt. Foto: www.newsru.com | |
Mittwoch, 25.08.2004
Ein Olympiasieg mit Weltrekord
St. Petersburg. Die neunte Goldmedaille für die russische Olympiamannschaft holte in der Nacht auf Mittwoch die 22jährige Wolgograderin Jelena Issinbajewa im Stabhochsprung. Mit 4,91 Metern verbesserte sie ihren eigenen Weltrekord um einen Zentimeter. Die Leutnantin der Eisenbahntruppen von der Wolga blieb dabei nach eigenen Worten immer noch weit unter ihren Möglichkeiten.
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Im Training springe sie auch schon mal über fünf Meter, sagte die frischgebackene Olympiasiegerin vor Journalisten im Athener Olympiastadion. Auf die Frage, warum sie denn den Weltrekord nicht gleich um die noch fehlenden Zentimeter angeschraubt habe, kam die zunächst verblüffende Antwort: „Ich bin nicht so reich, um dem Weltrekord gleich zehn Zentimeter hinzuzufügen.“
Die Erklärung folgte auf dem Fuße: Jeder neue Rekord bringt eine Prämie. Also ist es viel vorteilhafter, sich Zentimeter für Zentimeter zu steigen und jedes Mal wieder das Preisgeld zu kassieren. Dass sie nicht nur hoch springen, sondern auch weit rechnen kann, hat die Erfolgssportlerin damit also auch bewiesen.
Issinbajewa hatte den Olympiasieg schon bei 4,80 Meter in der Tasche. Ihre schärfste Konkurrentin und zugleich Teamkameradin Swetlana Feofanowa stieg bei 4,75 Meter aus. Dritte wurde die Polin Anna Rogowska mit 4,70 Meter. In der inoffiziellen Nationenwertung steht Russland zurzeit mit neun goldenen, 18 silbernen und 20 bronzenen Medaillen auf dem fünften Platz. (sb/.rufo)
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