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| Julia Timoschenko als Motiv für falsche Banknoten (Foto: newsru) | |
Donnerstag, 21.07.2005
Falschgeldskandal um Timoschenko
Moskau. Ihre Gegner haben ihr schon lange Falschheit vorgeworfen. Nun tauchte das Porträt Julia Timoschenkos auf falschen Banknoten auf. Ob das die These stützt, darf allerdings bezweifelt werden.
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Im ostukrainischen Gebiet Donezk haben Falschmünzer 5.000-Griven-Scheine mit dem Konterfei der Premierministerin gedruckt. Das entspricht einem Gegenwert von rund 800 Euro. Dabei haben die höchsten von der Nationalbank heraus gegebenen Banknoten gerade einmal einen Wert von 200 Griven (30 Euro).
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Betrüger haben es auf Wechselgeld abgesehen
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Die Betrüger gingen nach einem einfachen Schema vor. Sie fuhren über die Dörfer und stellten sich den Rentnern als Sozialarbeiter vor. Angeblich wollten sie diesen Geld zum Tag des Sieges überbringen. Sie bezahlten mit den „neuen” 5.000-Griven-Scheinen und wollten von den Pensionären Wechselgeld haben. Auf diese Weise „erwirtschafteten” die Betrüger immerhin bereits umgerechnet über 700 Euro.
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Weniger originelle Betrüger nutzen ja bereits seit langem die Nachtzüge von Moskau nach Kiew, um den Zugreisenden in der Dunkelheit „Blüten” zu verkaufen. Die Nationalbank warnte nun aus gegebenem Anlass die Bevölkerung noch einmal eindringlich vor Betrügern. Keiner der jetzt an der Regierung beteiligten Personen ist bislang auf einem Geldschein verewigt worden.
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Timoschenko als Motiv beliebt
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Julia Timoschenko ist als Motiv allerdings nicht nur bei Falschmünzern beliebt. Auch „andere Künstler” haben sie bereits entdeckt und so taucht die attraktive Premierministerin auch immer häufiger auf T-Shirts auf.
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Selbst in Donezk, wo eigentlich die übergroße Mehrheit der Bevölkerung für den Juschtschenko-Gegner Viktor Janukowitsch stimmte, werden nun Hemden mit ihrem Logo abgesetzt. Während die einen in Anlehnung an Juschtschenkos Wahlmotto mit dem Spruch „Julia, JA” werben, zeigen sie andere Abbildungen bewaffnet mit einer Kalaschnikow als markige und Furcht erregende Revolutionärin.
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Dass ihr Konterfei allerdings irgendwann in einem ähnlichen Ausmaß wie Lenin vermarktet wird, ist eher unwahrscheinlich. Aber der hätte sich das wohl auch nicht träumen lassen.
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(ab/.rufo)
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