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| Das Wrack der Tu-154 wurde erst am Morgen gefunden (Foto: www.newsru.com) | |
Mittwoch, 25.08.2004
FSB: Doppelabsturz doch kein Terror?
Moskau. Nach dem Absturz zweier Passagierflugzeuge innerhalb nur weniger Minuten wollte in Russland niemand an einen Zufall glauben. Um so überraschender klang dann eine erste offizielle Erklärung des Inlandsgeheimdienstes FSB. Nach einer ersten Untersuchung der Trümmer gebe es keinen Hinweis auf einen Terroranschlag.
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Nach vorläufigen Ermittlungsergebnissen gebe aus auch keine Anhaltspunkte, dass Entführer die Maschinen vor dem Absturz in ihre Gewalt gebracht hätten, so FSB-Sprecher Sergej Ignatschenko. Berichten zufolge hatte die Besatzung der Tu-154, die auf dem Weg von Moskau-Domodedowo nach Sotschi nördlich von Rostow am Don abstürzte, einen Entführungs-Notruf abgesendet, bevor die Maschine von den Radarschirmen verschwand.
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Nur drei Minuten zuvor war eine ebenfalls in Domodedowo gestartete Tu-134 auf dem Weg nach Wolgograd abgestürzt. Berichten zufolge brachen die Flugzeuge, die sich beide in großer Höhe befanden, in der Luft auseinander. Der FSB fahndet nach wie vor nach sechs Passagieren des Sotschi-Fluges, die eingecheckt hatten, sich aber nicht an Bord des Flugzeugs befanden.
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Die Ermittler schlossen auch menschliches Versagen der Besatzung, technische Defekte oder die Verwendung von minderwertigem Flugbenzin als Unglücksursache nicht aus. Mehr Klarheit über den Doppelabsturz, der 89 Menschenleben forderte, soll die Auswertung der vier Flugschreiber bringen, die inzwischen alle geborgen und nach Moskau gebracht wurden. An den Absturzstellen der beiden Maschinen wurden inzwischen 35 Leichen geborgen.
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(kp/.rufo)
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